Erst Homeschooling, dann Sommerferien: Hilfe, ich kann nicht mehr!

Es war der Drucker, der mir endgültig den Rest gab. Als dieser plötzlich den Dienst einstellte, ich keinen blassen Schimmer hatte warum, neben mir mein Sohn stand, der genervt auf seine Hausaufgabenzettel wartete, da reichte es mir. Ich kapitulierte. Trat mit voller Wucht gegen das Gerät, lief ins Bad, knallte die Tür zu und heulte los. Ich weinte bestimmt zwanzig Minuten, acht Wochen Homeschooling lagen zu dem Zeitpunkt hinter mir.

Meine Kinder sind neun und zwölf, gehen in die 3. und 6. Klasse. Ich bin alleinerziehend und arbeite 30 Stunden pro Woche. Zwei Monate schon war ich jetzt zu Hause nicht nur Mama im Home-Office, Putzfrau, Einkäuferin und Chef-Entertainerin, sondern auch noch Lehrerin. Und das ohne jegliche Unterstützung und ohne Vorkenntnisse. Ich war am Ende, meine Energiereserven waren aufgebraucht. So konnte es nicht weiter gehen.

Ich brauchte etwas für meine Nerven

Der Apotheker gegenüber unserer Wohnung kennt mich seit vielen Jahren gut. Als Mama von zwei Kindern ist man hier Stammgast. „Markus, ich brauche was für meine Nerven, ich bin nur noch müde und erschöpft“, sagte ich zu ihm. Und dachte an etwas wie Baldriantropfen. Aber er empfahl mir Orthomol Vital f. Ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell für Frauen entwickelt wurde. Es enthält eine Kombination aus Mikronährstoffen, die Nervensystem, Energiestoffwechsel und den Körper in Phasen hoher Belastung gezielt unterstützt. Mehr musste ich nicht wissen – in einer Phase besonderer Belastung befand ich mich, neue Energie hatte ich dringend nötig. „Gibt es davon auch eine Großpackung?“ fragte ich und musste selbst lachen.

Corona hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt

Dass mich das Thema Homeschooling so aus der Bahn werfen würde, hätte ich am Anfang nicht gedacht. Aber da wusste ich auch noch nicht, wie sehr Corona unseren Alltag auf den Kopf stellen würde – und wie viele Wochen mein Wohnzimmer zu Büro und Schule gleichzeitig werden sollte. Mit allem, was dazugehört. Allein die Ausstattung, die man fürs Homeschooling braucht, liest sich wie der Katalog eines Technik-Händlers: Drucker, Scanner, Computer, Kamera, superstabiles W-LAN. Wer hat das schon alles? Ich musste einen Drucker kaufen, damit die Hausaufgaben, die jetzt digital eintrudelten, überhaupt bearbeitet werden konnten. Der Computer musste aufgerüstet werden, damit das große Kind an den Online-Meetings mit seinen Lehrern teilnehmen konnte. An die musste ich ihn zwischen meinen eigenen beruflichen To-Do’s rechtzeitig erinnern. Einmal habe ich es vergessen, er natürlich auch – und als Quittung gab es eine tadelnde E-Mail der Deutschlehrerin. Da waren wir dann beide ziemlich geknickt. 

Homeschooling: Da wird zu viel von mir erwartet

Was ich sagen will: Homeschooling ist eine echte Herausforderung, jedenfalls für mich.

Es wird irre viel von einem erwartet. Gleich zu Beginn hieß es etwa, man solle sich pro Kind vier Stunden am Tag Zeit für die Hausaufgaben nehmen. Zwei Mal vier Stunden Schule am Tag – das war für mich zeitlich gar nicht machbar. Auch die Aufgaben selbst haben mich zum Teil überfordert. 6. Klasse Gymnasium, da wird Mathe schon richtig kompliziert. Und dann die vielen E-Mails: Die Lehrer schreiben, die Schulleitung schreibt, da verliert man irgendwann den Überblick.

Alle anderen so perfekt? Vergleichen setzte mich unter Druck

Ich habe selten so viel Streit mit meinen Kindern gehabt wie in den ersten Wochen in meiner neuen Rolle als Lehrerin. Und ich habe lange nicht so stark an mir gezweifelt. Denn manchen Müttern scheint alles viel leichter zu fallen. Vielleicht vertuschen sie ihren Frust nur gut, das weiß ich nicht. Aber wenn ich noch eine Geschichte vom perfekten Homeschooling-Tag höre – mit gesundem Frühstück, kleiner Fitnesseinheit am Vormittag und erfolgreicher Englischstunde danach, dann schreie ich. Ernsthaft. Durch solche Geschichten fühle ich mich noch mehr unter Druck gesetzt. Ich habe gerade in den ersten Wochen so oft ein schlechtes Gewissen gehabt, weil bei uns an Homeschooling-Perfektion gar nicht zu denken war. Mir fehlt dafür einfach die Zeit. Mittags machten sich die Kinder ihr Essen oft selbst in der Mikrowelle warm oder schoben sich eine Tiefkühl-Pizza in den Backofen, während ich meine E-Mails abarbeitete.

Mein Motto: Mut zur Lücke

Inzwischen fühle ich mich deutlich besser. Nicht nur die Mikronährstoffkombination Orthomol Vital f hat mir neue Energie gegeben und mir geholfen, mich etwas zu entspannen, auch eine andere Sache war entscheidend für mein Seelenheil und das meiner Kinder: An dem Tag, an dem der Drucker den Geist aufgab, beschloss ich, dass es Zeit für eine radikale Umstellung ist. Ich konnte nicht mehr. Und ganz ehrlich: Ich wollte auch nicht mehr. Also zog ich die Reißleine in Sachen Homeschooling. Bei uns lautet das Motto seitdem: Mut zur Lücke. Was wir schaffen, schaffen wir – und wenn mal was hinten über fällt, ist das auch okay. Außerdem habe ich mir Hilfe geholt. Meine Schwester erinnert meinen Sohn jetzt an seine Online-Meetings, so kann ich mich auf meine Arbeit konzentrieren. Eine Studentin unterstützt ihn bei den Matheaufgaben, die Lehrer der Kleinen gaben ihr Go für weniger Hausaufgaben.

Ich tue, was ich kann – und das reicht!

Seitdem läuft es viel besser zu Hause. Wir alle sind entspannter und stehen weniger unter Druck. Ich habe wieder mehr Kraft und hadere nicht mehr so mit mir und meiner Rolle. Ich tue, was ich kann, und das ist gut so. Das reicht. Es ist okay zuzugeben, dass man ausgepowert ist. Ich vergleiche mich nicht mehr mit anderen, schon gar nicht mit den Super-Muttis. Spannend, was passiert, wenn man seinen Blickwinkel ändert. Dass meine Kinder gerade nicht immer super gesund essen und sich manchmal ihr Mittagessen selbst zubereiten müssen, sehe ich inzwischen lockerer. Ich sage mir jetzt: Sie lernen dafür Selbstständigkeit und Verantwortung zu übernehmen. Dass andere Mütter, die nicht arbeiten, mich mitleidig angucken, stresst mich auch nicht mehr. Ich habe eine von ihnen gebeten, für mich die wichtigsten Infos aus den Schulmails zu filtern, so habe ich auch was davon, dass sie mehr Zeit hat.

Trotzdem bin ich froh, dass die Schule inzwischen tageweise wieder stattfindet. Es gibt schon einen Grund dafür, dass Menschen sich freiwillig dafür entscheiden, Lehrer zu werden. Dafür muss man einfach gemacht sein. Auf mich wartet aber schon die nächste Herausforderung: Die Sommerferien. Sechs Wochen frei für die Kinder. Ich war deshalb schnell nochmal bei Markus und habe mir einen kleinen Vorrat „Nervennahrung“ zugelegt. Sicher ist sicher.

Mehr Energie für Zeiten, in denen wir Mamas besonders viel stemmen

Das Nahrungsergänzungmittel Orthomol Vital f liefert uns in heruasfordernden Zeiten all das, was unser Körper braucht.

Das Nahrungsergänzungsmittel Orthomol Vital f liefert uns in herausfordernden Zeiten all das, was unser Körper braucht. Foto: Echte Mamas

Orthomol Vital f für Frauen gibt’s in der Apotheke, als kleine Trinkfläschchen oder als Granulat zum Auflösen in Wasser mit Grapefruit- oder Orangengeschmack. Die darin enthaltenen wichtigen Mikronährstoffe, wie B-Vitamine und Magnesium, tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Zudem leisten die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA einen wichtigen Beitrag zu einer normalen Herzfunktion und das enthaltene Calcium wird zum Erhalt der Knochen benötigt. Orthomol Vital f liefert einfach all die Mikronährstoffe, die unser Organismus braucht: Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Dies ist die Geschichte einer Mama aus unserer Community, die wir hier anonym veröffentlichen. Wir sind bei allen Mamas, die zurzeit so viel stemmen: Haltet durch und gebt auf euch acht!

Vitesse Schleinig

Aus der Münchner Verlagswelt kam ich vor rund zehn Jahren in die Hamburger Online-Welt, wo ich seither texte, was die Tastatur hergibt. Das Leben mit meinem Mann und unserem 3-Jährigen nehme ich mit Humor, Liebe – und viel Yoga. Und ich bin überzeugt, dass aus willensstarken Kindern großartige Erwachsene werden. Ganz bestimmt!

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