Hilfe im Flugzeug: Dieser Mann unterstützt eine gestresste Zweifach-Mama

Das Schlimmste daran, wenn unser Kind unterwegs tobt, mault und laut wird, ist meist nicht mal unser eigener Stress. Sondern das genervte Schnauben und die gereizten Blicke aller anderen, die uns verurteilen.

Genau diese Reaktionen befürchtete auch Mama Jessica Rudeen aus Arkansas, als sie mit ihren beiden Kindern das erste Mal ins Flugzeug stieg. Schon bevor das Flugzeug abhob, schien es eine echte Höllen-Tour zu werden… Baby Alexander (vier Monate) schrie hungrig, die dreijährige Caroline quengelte und ließ sich nicht anschnallen.

Jessica geriet ins Schwitzen – das konnte ja was werden. Die anderen Passagiere des Flugzeugs waren sicher „begeistert“…

Was dann passierte, ist so nett und rührend, dass Jessica es begeistert auf ihrer Facebook-Seite postete:

Neben der kleinen Familie saß Todd. Der bärtige Mann im Kairohemd merkte, dass Jessica in Nöten war – und reagierte sofort. Er nahm ihr das Baby ab. So konnte die Mama ihre trotzige Tochter anschnallen, das Tablet anschalten und mit ihr zusammen einen Film raussuchen.

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Das M in Mama steht für müde ? Das andere M auch ?

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Als sich die Dreijährige beruhigt hatte, kümmerte sich Todd um sie – und Jessica konnte endlich ihr Baby füttern. „Als das Flugzeug dann endlich losrollte, war es hinten bei uns friedlich. Keine Schreie mehr.“

Im Laufes des Fluges wurde Todd zu Carolines bestem Freund. Sie unterhielten sich, beobachteten die winzigen Landschaften, die das Flugzeug überflog und malten Bilder. Jessica: „Ich bin mir nicht sicher, ob er mitbekommen hat, dass sie ihm ein Küsschen auf die Schulter gedrückt hat, als die zwei aus dem Fenster schauten.“ Hihi…

Himmlisch! Etwas Ruhe für die gestresste Zweifach-Mama.

Das Todd aber wirklich der Himmel geschickt haben musste, wurde spätestens am Flughafen in Charlotte klar: Er musste, genau wie Jessica mit ihren Kindern, einen Anschlussflug nach Wilmington nehmen. Der nette Mann nahm die Dreijährige an die Hand und führte sie zum richtigen Gate, während Mama Jessica sich mit dem Kinderwagen durch die Menschenmassen quälte.

Später im Flieger tauschte er seinen Platz, damit er auch weiterhin helfen konnte.

Jessica war so unglaublich dankbar – und konnte kaum glauben, dass ein Fremder so hilfsbereit war. Auf ihre Frage hin, warum er denn so nett zu ihr sei, erklärte er ihr, dass seine Frau auch mal mit ihren beiden Söhnen fliegen musste, als diese so klein waren. Und auch ihr wurde damals von einem Fremden geholfen, was ihr quasi „das Leben gerettet hatte.“

Ach, ist diese Geschichte nicht einfach wunderbar? Kein Wunder, dass einer der ersten Kommentare unter Jessicas Post knapp lautet: „Die Welt braucht mehr Todds.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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