Erste Zähne beim Baby: Sanfte Hilfe gegen die Schmerzen beim Zahnen

Wenn ein Kind seine ersten Zähnchen bekommt, ist das für Mama total aufregend, ein echter Meilenstein und ein guter Grund, um richtig stolz zu sein. Für das Baby fühlen sich seine kommenden Zähne dagegen meist eher so an: „Mama, Hilfe! Auaaaaa!“

Zahnen kann so richtig weh tun. Ist ja aber nun mal leider unumgänglich, denn ohne Zähne wären die kommenden Jahre ja auch blöd… Deswegen müssen wir da durch, unsere Kinder und wir! Und zum Glück gibt es ein paar Dinge, mit denen wir die Beschwerden der Kleinen zumindest ein wenig lindern können.

Zuerst ist es aber nützlich, möglichst viel übers Zahnen zu wissen:

Hilfe, wo kommen die Zähne beim Baby überhaupt auf einmal her?

So „auf einmal“ ist das tatsächlich gar nicht, denn schon im Mutterleib werden die sogenannten Keime des Milchgebisses im Kiefer des Ungeborenen angelegt.

Wann sich der erste Zahn dann aber bei einem Kind zeigt, ist ganz unterschiedlich. Die meisten Babys bekommen ihr erstes Zähnchen zwischen dem vierten und dem sechsten Monat. Manche Kinder warten mit ihren Milchzähnen aber auch, bis sie ihre ersten Geburstag feiern. Und gaaaaanz selten werden sogar Babys geboren, die schon einen Zahn haben.​

Mutter kuschelt mit ihrem Sohn

Auch, wenn man sie noch nicht sieht: Die Zähne sind schon da – tief im Kiefer versteckt. Foto: Bigstock

Woher weiß ich, dass Babys Zähnchen bald kommen?

Wenn sich die Zähnchen dann langsam durchs Zahnfleisch drücken, treten meist ganz typische Symptome auf. Natürlich ist es auch von Kind zu Kind verschieden, ob und wie stark beim Zahnen Beschwerden auftauchen.

​Während manche Babys scheinbar gar keine Probleme beim Zahnen haben und die Eltern das erste Zähnchen eines Morgens entdecken, leiden andere enorm. Gerötete Wangen und ein geschwollenes Zahnfleisch sind recht deutliche Anzeichen fürs Zahnen. Kommen folgende Beschwerden dazu, kann es ratsam sein, Baby beim Kommen seiner Zähne ein wenig Hilfe anzubieten:

  • Das Baby hat viel weniger Appetit als sonst.
  • Es wird an allem herumgekaut und gelutscht, was nicht niet- und nagelfest ist – gerne auch an der eigenen Hand.
  • Das Baby sabbert verstärkt.
  • Der Speichel macht die Haut um den Mund wund, ein Ausschlag kann auftreten.
  • Die Laune? Im Keller.
  • Das Baby schläft schlecht und unruhig.
  • Quengeln, schreien und weinen…

Übrigens: Experten gehen eigentlich davon aus, dass „typische“ Symptome wie Durchfall und Fieber gar nicht direkt mit dem Zahnen selbst in Verbindung stehen! Warum aber treten sie dann aber so häufig im Zusammenhang mit Baby-Zähnen auf? Vielleicht, weil Kinder in dieser Zeit alle möglichen Dinge in den Mund stecken. Dabei kommen sie vermehrt mit Viren und anderen Keimen in Kontakt.​

Und welche Hilfe gibt es, wenn die Zähne beim Baby kommen?

Wie immer bei überhaupt allen kleineren oder größeren Wehwehchen ist Mamas Liebe die beste Medizin. Die meisten Kinder suchen jetzt auch von sich aus die Nähe der Eltern, möchten auf den Arm und kuscheln.

Ein Spaziergang an der kühlen Luft kann gut tun und lenkt die Kleinen ein bisschen ab. Ablenkung ist sowieso gut – ein bisschen singen, klatschen, spielen….

Nützt das alles nichts, tut es sehr gut, wenn das Baby etwas zum Kühlen fürs gereizte Zahnfleisch angeboten bekommt. Dafür eignet sich ein spezieller Beißring oder auch ein nasser Waschlappen, auf dem herumgebissen wird. Andere Mamas schwören auf Muttermilch-Eis, die Anleitung dafür gibt es hier.

Ganz sanfte Hilfe bietet auch der Klassiker Osanit®*. Die Streukügelchen haben schon Generationen von Babys geholfen! Osanit® Zahnungskügelchen sind ein homöopathisches Kombinationspräparat und enthalten gleich fünf wertvolle Wirkstoffe. Chamomilla recutita D6, Calcium phosphoricum D12, Magnesium phosphoricum C6, Calcium carbonicum Hahnemanni C8 und Ferrum phosphoricum C8 sind bewährte Zutaten, die gegen die typischen Zahnungsbeschwerden helfen. Der Clou: Sie werden nicht, wie üblich, auf einen Träger aus Zucker aufgetragen, sondern auf zuckerfreie, zahnschonende Xylit-Kügelchen gesprüht.

 

Osanit Streukügelchen

Osanit® Zahnungskügelchen Foto: PR

Stark gegen Zahnungsbeschwerden sind die homöopathischen Streukügelchen allemal – sie sind aber auch toll für Mamas Gewissen! Denn so gerne wir unseren Kleinsten helfen möchten, so ungern greifen wir dabei zu Medikamenten. Für Osanit® Zahnungskügelchen sind aber keine Nebenwirkungen bekannt! Und deswegen sind sie auch ab dem Zahnungsalter geeignet, das durchschnittlich eben ab dem vierten Lebensmonat beginnt.

Osanit® hat ein ganz süßes Video gemacht, das zeigt, welche Hilfe es gibt, wenn ein Baby unter seinen durchbrechenden Zähnen leidet:

 

Übrigens: Osanit® Zahnungskügelchen sind Teil einer „Homöopathie-Familie“, mit der man alle typischen Baby-Beschwerden schnell im Griff hat:

 

Osanit-Familie

Foto: PR

 

Unsere Community und wir empfehlen Osatuss® gegen Reizhusten, Osaflat® gegen Blähungen und Osarhin® gegen Schnupfen.

Und wann sind wir durch mit dem Zahnen?

Bei den meisten Kindern kommen die Zähne in der folgenden Reihenfolge:

  • untere mittlere Schneidezähne
  • obere mittlere Schneidezähne
  • untere äußere Schneidezähne
  • obere äußere Schneidezähne
  • obere und untere vordere Backenzähne
  • obere und untere Eckzähne
  • obere und untere hintere Backenzähne

Ob und wann das wirklich so ist, ist natürlich auch wieder von Baby zu Baby unterschiedlich. Ebenso, wie lange es dauert, bis das Milchgebiss vollständig ist. In der Regel ist das aber etwa erst um den zweiten Geburtstag der Fall.

Ganz wichtig übrigens: Auch die ersten Zähnchen brauchen schon Pflege!

Und dann sind die weißen, kleinen Beißerchen komplett und können ihren Dienst tun. Bis, ja, bis dann im frühen Schulalter die bleibenden Zähne kommen wollen und ihre Vorgänger zum Wackeln bringen…


* Homöopathisches Arzneimittel. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete entsprechen den homöopathischen Arzneibildern, dazu gehören: Zahnungsbeschwerden bei Säuglingen und Kleinkindern.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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