Glücklich durch Verzicht? Diese Familie lebt auf nur 19 Quadratmetern

Vollgestopfte Kinderzimmer, Wäscheberge, Putzwahnsinn und dann ist auch noch die Haushaltskasse auf Dauerdiät. Für die meisten von uns der ganz normale Alltagswahnsinn.

Eine kleine Gruppe von Menschen, die dem Hamsterrad aus Arbeit, Schulden und Stress endgültig entkommen möchte, hat in den USA nun das „Tiny Home Movement“ ins Leben gerufen. Auf deutsch in etwa die „Mini-Heim-Bewegung“.

Die „Mini-Heimer“ leben in selbsterrichteten Kleinsthäusern mit weniger als 20 Quadratmetern Wohnfläche.

Und so sehen diese aus:

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#tinyhouse bath time with #aubrinsage thanks to @stokkebaby ’s origami inspired folding bathtub! #tinyhousesolutions

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Eine Familie, die Teil dieser Bewegung ist, nämlich Robert und Samantha Garlow mit ihrer Tochter Aubrin, teilt ihr Leben im Design-Miniheim auf ihrem Blog und bei Instagram.

Dort posten die Eltern regelmäßig Bilder aus ihrem neuen, ungewöhnlichen Alltag, teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen und beantworten die Fragen ihrer Follower zum Leben im Kleinst-Haus:

@shed_tinyhouse FAQ #10 ——————————————- Plenty of people are starting to accept the ‚tiny house thing‘ a bit more but when they learn that we have a 6 month old baby in the space the skepticism often reemerges. • The truth is, having a baby in our 204 square foot #tinyhouse is all we know. It has been a very enjoyable experience and without anything to compare it to, we have nothing but positive things to report. • There is great peace of mind in knowing that we are raising our daughter in the cleanest most healthy house we have ever lived in and the ability to always keep an eye on her is an added bonus. • It has provided all the necessities for our daughter to grow and we have been able to continue to tweak and adapt the home for our new tiny roommate [like the new loft edge barrier net we talk about in our new blog post ?LINK IN BIO] • Surprisingly the biggest perk or raising a baby in a tiny house has very little to do with the tiny house. By opting out of the rat race and substantially reducing our cost of living we’ve had the ability to take extended parental leave, work less and work from home resulting in more time doing the things we love with the people we love, especially sweet baby #aubrinsage.

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Wie es zum Beispiel ist, ein Baby auf so kleinem Raum aufzuziehen, beschreiben Robert und Samantha unter einem Instagram-Post so:

„Die Wahrheit ist, wir kennen es nicht anders, als ein Baby in unserem 20 Quadratmeter Minihaus zu haben. Es war eine sehr schöne Erfahrung, und – ohne es mit etwas anderem vergleichen zu können – wir haben ausschließlich positive Dinge zu berichten.“

Zu den positiven Dingen zählt für das Paar vor allem, dass ihre Tochter im „saubersten und gesündesten Haus aufwächst, in dem wir je gewohnt haben.“ Auch dass sie ihr Kind jederzeit im Blick haben, betrachten sie als großen Vorteil des Einraumhauses.

Ihr minimalistischer Lifestyle hat laut den Garlows noch einen weiteren, großen Vorteil für ihr Familienleben: Durch die geringen Lebenshaltungskosten, die das Wohnen im Miniheim mit sich bringt, können sie weniger arbeiten und haben so mehr Zeit für die Familie.

Den minimalistischen Lebensstil, bei dem sie sich auf die allerwichtigsten Dinge beschränken, empfinden die Garlows auch als bereichernd, nicht als einschränkend. Daran ändern wohl auch praktische Lösungen wie die Komposttoilette nichts, die wegen des fehlenden Kanalisationsanschlusses im Haus installiert wurde.

Auch wenn die Lebenssituation der Garlows schon sehr speziell ist (Was machen sie zum Beispiel, wenn das Kind größer wird?), regt die Tiny Homes-Bewegung in jedem Fall zum Nachdenken über den eigenen Alltag als Familie an: Wieviel Materielles brauchen wir wirklich? Wo kann man sparen, wiederverwenden, improvisieren – und dabei Geldbeutel und Umwelt schonen?

Vielleicht hat diese Bewegung ja sogar das Zeug zu einer echten Zukunftsbewegung?

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Saving space and #multitasking in the #tinyhouse by #babywearing!? ••• #wonderwoman #momlife #amazingmom #tinyhousekitchen #aubrinsage #ergobaby

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Anna Moniz

Vor zwei Jahren hat es mich mit meinem Mann und unserer Tochter vom hohen Norden nach Niederbayern verschlagen. Hier arbeite ich als Autorin für Echte Mamas sowie als freie Texterin und PR-Beraterin. Die Turbulenzen des echten Mamalebens halten mich dabei täglich auf Trab und machen mich gleichzeitig zum glücklichsten Menschen aller Zeiten.

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