Häme über die Namensgebung: Frau cancelt wütend ihre Babyshower

Wenn man schwanger ist, stellen sich viele Fragen. Eine davon kann lebensentscheidend sein: Wie soll mein Baby heißen?

Es ist zum Trend geworden, den Namen für den künftigen Erdenbürger erst bei der Geburt zu verraten, um sich vor kritischen Stimmen zu schützen. Doch eigentlich sollte man das nicht machen. Seinem Kind zuliebe sollte man den Namen ausposaunen, in die ganze Welt rufen und sich das Feedback und die Kritik anhören und zu Herzen nehmen! Dann erst sollte man entscheiden, ob man sein Baby wirklich mit diesem Namen durch die Welt gehen lassen möchte.

Ausposaunt hat eine Frau in der Tat – allerdings keine Kritik zugelassen und darum in den sozialen Medien sehr viel Häme geerntet: Sie wird ihr Kind nämlich Squire Sebastian Senator (dt.: Gutsherr Sebastian Senator) nennen. Und das wird der Vorname sein, wie ein Post auf Reddit zeigt.

Diese Frau lebt – wie könnte es anders sein – in den USA. Dort dürfen Eltern ihren Kindern alle Namen zumuten, die sie sich ausdenken können, ohne dass es wie in Deutschland zu Ablehnungen des Standesamtes kommen kann.

Ablehnung gibt es in diesem Fall nur von der Familie, aber ohne dass diese etwas bewirkt hat. Seine Mama ist nämlich bitterböse und wütend über die Kommentare, die sie für den Namen bekommen hat und hat darum sogar ihre Babyshower abgesagt.

25 Tipps, wie dein Kind besser schläft (Kostenloser Download)

Das M in Mama steht für müde 😴 Das andere M auch 😅

Damit schlaflose Nächte der Vergangenheit angehören und du voller Energie durch den Tag gehst!

Abonniere unseren Newsletter und erhalte deine kostenlosen Schlaftipps sofort via E-Mail:

Wir schicken dir in regelmäßigen Abständen E-Mails mit spannenden neuen Artikeln, Neuigkeiten aus unserer Community und Updates von Echte Mamas.  Mit dem Absenden deiner Daten abonnierst du unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter und akzeptierst unsere Datenschutzerklärung.


schlaftipps cover

„Ich habe eine wichtige Ankündigung. Es schmerzt mich, euch das zu sagen, aber ich werde die Veranstaltung absagen. Ich werde euch bald eine SMS schicken, ob ihr zu meiner kleineren, exklusiveren Party eingeladen seid. Dort wird mich wenigstens niemand verurteilen“, schreibt sie.

Denn ihre Familie und Freunde finden, dass sie mit Squire Sebastian Senator zu weit gegangen ist und mutmaßen über ihre Psyche, weil sie sich nicht von diesem Namen abbringen lassen möchte: „Um das offen zu sagen, meine Freunde und Familie haben mich wie Scheiße behandelt. Sie haben Gerüchte und Lügen über mein Kind verbreitet. Nein, ich bin nicht verrückt. Nein, ich bin nicht mental instabil. Nein, ich war nicht betrunken, als ich meinem Kind den Namen gegeben habe.“

Auf keinen Fall will sie jedoch auf die Kritik eingehen und schon gar nicht wird sie ihre Wahl überdenken: „Ihr könnt mich nicht zwingen, seinen Namen zu ändern. Das ist der Name, der für ihn gemacht ist.“

Einen Grund dafür führt sie auch gleich mit an: „Ich wusste nicht, dass meine Familie so verurteilend sein könnte. Wir stammen aus einer langen Linie von Gutsherren und Senatoren ab. Wenn man auf unseren Stammbaum sieht, sieht man, dass das Überleben unseres Clan seinen Ursprung im Gutsherrentum hat. Außerdem sind wir alle mit Senatoren verwandt. Der Name bedeutet Macht. Er bedeutet Wohlstand. Er bedeutet Erfolg.“

Na dann kann ja nix mehr schief gehen…. oder? Findet zumindest die Mutter, denn sie hat große Pläne für ihren Sohn: „Der Name meines Babys WIRD eine Revolution sein. Er wird dazu führen, dass die Menschen alles hinterfragen.“

Wer das allerdings nicht sehen und erleben wird, ist die eigene Familie, die doch der Ausschlag für den Namen gab. Sie wird das Wachsen und Gedeihen des kleinen Squire Sebastian Senator nicht miterleben: „Fuck you all. Fake ass Familie. Ihr werdet kein Teil des Lebens meines Babys sein und das habt ihr dem Umstand zu verdanken, dass ihr ihn verurteilen musstest.“

Och, könnte man denken. Man kann dem Kleinen doch eine lustige Abkürzung verpassen, dann ist der Name nur noch halb so schlimm. Und die Familie könnte sich vielleicht auch damit anfreunden. Aber nein. Das wird kategorisch ausgeschlossen: „Es wird ihm nicht erlaubt sein, einen Spitznamen zu haben, er wird bei seinem gesamten und kompletten Vornamen genannt werden.“

Bisher hat sich die Frau noch nicht geoutet und blieb anonym. Ist wohl auch kein Wunder, schließlich machte ihre Wut-„Rede“ um die ganze Welt Schlagzeilen. Darum ist leider auch nicht bekannt, ob die Negativ-Berichterstattung das geschafft hat, was ihre Familie vergeblich versuchte: Sie dazu zu bringen, ihrem Kind einen normaleren Namen zu geben.

Es darf allerdings daran gezweifelt werden, denn sie hat auch gleich alle ihre Freunde in die Pfanne: „Warum sollte man seinem Baby einen langweiligen und überbeanspruchten Namen wie Joshua, Brian, Sam, Nick, Mark, Bella, Marina, etc… geben, wenn man ihn auch besonders nennen kann.“

Eine weitere Frage von mir: Warum nicht?

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

Alle Artikel