Nichts riecht so gut wie dein Kind, haben sie gesagt…

Mhmmmm, einfach himmlisch, wie mein Baby riecht! Dieser Gedanke schoss mir in den ersten Wochen nach Brunos Geburt tatsächlich häufig durch den Kopf. Nicht umsonst heißt es: Es gibt keinen besseren Geruch auf der Welt als den eines frisch geschlüpften Babys…

Und ja, wie oft habe ich verzückt an Brunos winzigem Köpfchen geschnuppert. Meine Nase in seine feinen, flauschigen Haare gedrückt und seinen Babygeruch – eine Mischung aus Milch, einem Hauch Vanille, Liebe und Geborgenheit – eingeatmet. Der Stress, die Stillprobleme, die schlaflosen Nächte – alles in diesem Moment vergessen…

Aber, jetzt mal ehrlich: Babys riechen nicht immer nur gut!

Vorausgesetzt, Bruno war frisch gewickelt. Und vorausgesetzt, er hatte seine Milch nicht kurz vorher in einem säuerlich riechenden Schwall auf mein Oberteil erbrochen. Mal ehrlich: Nicht alle Gerüche, die da mit diesem kleinen, hilflosen, bezaubernden Wesen einziehen, sind betörend. Auch, wenn wir unser Kind und seine Ausscheidungen evolutionsbedingt ganz gut riechen können.

Manche Duftnoten sind trotzdem ganz schön, nun ja, penetrant. Es gibt Momente, da möchte man sich als Mama lieber einen Duftbeutel unter die Nase hängen, statt noch einen tiefen Atemzug zu nehmen. Zum Beispiel beim Windeleimer-Wechseln oder beim Babykotze-Wegwischen. Außerdem wären da ja noch die anderen Menschen, die den Geruch der vollgekotzten Bluse deutlich weniger geschönt wahrnehmen als wir selbst.

Der Geruchs-Klassiker: Erbrochene Milch

Ganz besonders fies riecht erbrochene Milch, wenn sie in Textilien sickert und dort zu müffeln anfängt. Leider war mein Kleiner ein hektischer Trinker und schluckte beim Stillen viel Luft. Daher kam gefühlt die Hälfte der Mahlzeiten danach wieder raus. Obwohl ich mir einen XXL-Vorrat an Mulltüchern und süßen Lätzchen zulegte, ging immer wieder was daneben: Auf die Couch, ins Boxpringbett, aufs Stillkissen, die Gardine, auf Brunos Kuschelhasen, auf den Autositz… 

Sickert ausgespuckte Milch in Textilien ein, bilden sich dort Bakterien. Sie setzen einen wirklich unangenehmen, säuerlich-ranzigen Geruch frei. Und Möbelstücke, Autositze, Stillkissen oder Kuscheltiere kann man ja leider nicht mal eben in die Waschmaschine stopfen.

Welche Tricks und Hausmittel können in diesem Fall helfen?

Was tun? Unser Kindersitz roch wirklich eklig, es stieg einem schon in die Nase, wenn man ins Auto stieg. Ein riesiger Fundus für Tipps ist die „Wir sind Echte Mamas“-Facebook-Gruppe – da fiel mir schnell auf, dass ich nicht die einzige Mama bin, die vor diesem Problem steht.

Eve fragte zum Beispiel:

Laura antwortete: „Essig und Zitrone 🤔“. Tanja S. empfahl: „Raushängen zum Lüften wenn’s geht und fett mit Febreze einsprühen… So habe ich den Geruch einmal wegbekommen. 🙋“ Und Tanja D. riet: „Ein Kollege sagte neulich Rasierschaum sei super.“

Aus den Hunderten Antworten habe auch ich das ein oder andere versucht:

Söckchen mit Kaffeebohnen werden da empfohlen (auf der Stelle verteilen, einwirken lassen, danach absaugen). Klang gut. Hat nicht funktioniert. Essig, ein Haushalts-Klassiker, ist bei empfindlichen Stoffen keine gute Idee, Flecken- und Ausbleichgefahr! Wodka (soll man mit Wasser gemischt auf die Stelle sprühen) hatte ich nicht zuhause. Backpulver war zu lasch, es roch nach wie vor ziemlich penetrant.

Welcher Tipp immer wieder kam: Febreze zu verwenden. Das schien die ultimative Waffe gegen Hardcore-Geruchsunfälle wie Babyerbrochenes zu sein. Ich hatte das immer abgespeichert für eher leichte Fälle, wie Kleider, die man schlecht waschen kann, wieder aufzufrischen. „Stillkissen vollgekotzt? Febreze drauf – man riecht gar nichts mehr“ oder „Das Kuscheltier ist wie neu“ schrieben auch andere begeisterte Mamas.

Und es stimmte: Autositz,  oder auch Stillkissen und Sofa ein paar mal eingesprüht, und der eklige Geruch war verschwunden. Perfekt!
Es ist seitdem immer bei uns im Schrank: Wenn es schnell gehen muss, weil sich Besuch ankündigt und das Sofa kurz vorher was abbekommen hat. Ich nehme es für alles, die Kleider auf „dem Stuhl“ (ihr wisst schon, zu sauber für die Wäsche, zu dreckig für den Schrank), müffelnde Schuhe oder Sofakissen.

Nie mehr dicke Luft mit Kind: So bekämpft der Febreze Textilerfrischer schlechte Gerüche

Für alle Mamas in „Geruchs-Not“, probiert das auch mal! Den Textilerfrischer gibt es in verschiedenen Duft-Varianten, ich liebe „Aprilfrisch“. Die Febreze Textilerfrischer kann man auf allen Stoffen einsetzen.

Oder überall da, wo man einfach selbst mit gründlichem Wischen, Scheuern, Lüften oder Hausmittelchen den Geruch nicht wegbekommt. Besonders bei Textilien und Polstern hat man mit Schwamm und Lappen teilweise gar keine Chance. Und damit das gesamte Zimmer frisch riecht, gibt es neben dem Textilerfrischer auch einen Raumerfrischer von Febreze.

Aprilfrische statt Müffeln: Mit dem Febreze Textilerfrischer und Lufterfrischer geht das im Handumdrehen.

Aprilfrische statt Müffeln: Mit dem Febreze Textilerfrischer und Lufterfrischer geht das im Handumdrehen. Foto: PR

Natürliche Inhaltsstoffe reinigen besonders schonend

Wenn du jetzt befürchtest, dass die Textilsprays Gerüche nur übertünchen und sie nicht dauerhaft entfernen: Mit einer schlau durchdachten Technologie dringen Febreze Geruchsneutralisierer tief in die Fasern ein, binden dort gezielt Geruchsmoleküle und neutralisieren sie. Oganische Molekülverbindungen werden zersetzt. So entfernt der Textilerfrischer die Ursache für den Geruch effektiv und vor allem dauerhaft.

Wir Mamas sind ja immer etwas vorsichtig, was Inhaltsstoffe betrifft. Beim Febreze Textilerfrischer musst dir keine Gedanken machen, dass du deine Textilien mit Chemie oder reizenden Dämpfen einnebelst, die dein Baby oder Kleinkind dann einatmet. Das Produkt ist wasserbasiert und die Geruchsentfernungs-Technologie wird aus Maisstärke gewonnen. Der Textilerfrischer ist dermatologisch getestet und auch für unsere Vierbeiner sicher.

Mein Sohn ist inzwischen zwei Jahre alt und auch heute noch liebe ich es, wenn Bruno neben mir liegt, seine Haare meine Nase kitzeln und ich seinen einzigartigen Geruch einatme: Eine Mischung aus Shampoo, Sonnencreme, Sand und Papas Bart-Öl (vom Kuscheln). Unfälle mit dünnflüssigen Stuhl oder Erbrochenem gibt´s zum Glück nur noch relativ selten.

Und wenn, dann weiß ich ja zum Glück, was zu tun ist…

Corinna Siemokat

Ich bin Mama und Journalistin aus Leidenschaft. Ich freue mich, bei Echte Mamas Beruf & Berufung miteinander verbinden zu können. Hier schreibe ich über den bunten Alltag mit meinem Sohn (zwei Jahre) und die kleinen (und großen) Herausforderungen, die das Mamasein so mit sich bringt. Wir Mamas rocken das!

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