Familien-Klassen: Gehen wir bald mit unseren Kindern zur Schule?

„Wer sitzt neben mir?“ Das ist in der Schule ein groooooßes Thema. In Hessen dürfen (oder müssen?) einige Grundschüler vielleicht schon bald mit Mama oder Papa als Sitznachbar rechnen.

Der Grund: Wie die faz berichtet, möchte das hessische Kultusministerium seine Grundschulen dabei unterstützen, sogenannte Familienklassen einzurichten. Diese gibt es schon seit 2010 im Lahn-Dill-Kreis – und zwar erfolgreich. Nun sollen auch Hessens Kinder von dieser Möglichkeit profitieren.

Hinter dem Begriff „Familienklassen“ steckt ein Modell für Grundschüler, die deutliche Schwierigkeiten haben, im Unterricht mitzukommen. Die Idee: Die Kinder verbringen einen Tag in der Woche in den speziellen Familienklassen – mit Mama und/oder Papa.

Die Klassen bestehen aus acht Kindern mit mindestens einem Erziehungsberechtigten und finden in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten statt. Der Unterricht wird von einem Lehrer und einem speziell ausgebildeten Trainer der Jugendhilfe gehalten.

Die Schulstunden umfassen normale Unterrichtsinhalte, unterstützen auch aber verstärkt erzieherische Ziele. Den Kindern wird aufgezeigt, wie sie besser mitarbeiten und so die Lernziele leichter erreichen können. Die Eltern sollen Ideen mit auf ihren Weg bekommen, wie sie mehr in Kontakt mit ihren Kindern treten und diese beim Lernen unterstützen können. Sie sollen in ihrer Erziehung unterstützt werden.

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Die restlichen Tage verbringen die Schüler übrigens in ihren ganz normalen Grundschulklassen.

Heinz Schreiber, der Schuldezernent des Lahn-Dill-Kreises, sagt über seine Erfahrungen mit dem Familienklassen: „Wir können nachweislich feststellen, dass die emotionale Entwicklung, das Aufnehmen von Bindungen wie auch die schulischen Leistungen der Kinder durch sie verbessert werden.“ Zudem stärkten die gemeinsamen Erlebnisse die Bindung zwischen Eltern und Kind.

Hört sich nach einer guten Sache an, oder?

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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