Nachhaltiger leben als Familie? Geht!

Seit ich Mama geworden bin, führt für mich kein Weg mehr an einer bewussten Lebensweise vorbei. Ich möchte meinem Kind eine lebenswerte (Um)Welt hinterlassen. Aber ich will ganz ehrlich sein: Nachhaltigkeits-Profi bin ich vor allem in der Theorie. Langsam setze ich dieses Wissen auch in der Praxis immer besser um. Dennoch gibt es noch Luft nach oben, die gibt es ja eigentlich immer.

Wie sieht Nachhaltigkeit in unserem Alltag aus?

Mittlerweile sind für uns viele Sachen selbstverständlich geworden. Wir:

  • essen weniger Fleisch (max. einmal pro Woche)
  • lassen das Auto öfter stehen und nehmen das Fahrrad
  • kaufen mehr Second-Hand-Kleidung (ist ja auch häufiger weniger schadstoffbelastet)
  • nehmen immer Stoffbeutel und Gemüsenetze mit zum Einkaufen
  • waschen mehr bei 40°C als bei 60°C (mit dem richtigen Waschmittel werden die Sachen trotzdem sauber)
  • duschen kürzer und mit weniger Wasserdruck
  • haben auf Ökostrom umgestellt

Niemand ist perfekt

Aber machen wir uns nichts vor, komplett nachhaltig zu leben, ist nicht einfach. Gerade nicht als Familie. Auch ich lasse manchmal meinen inneren Schweinehund gewinnen. Ich will zum Beispiel die Heizung nicht zwei Grad runterdrehen, und lieber einen dickeren Pulli tragen. Ich möchte es warm haben, vor allem mit Baby zu Hause. Und ich mag mein duftendes Lieblingsduschgel, auch wenn ich weiß, dass ein unverpacktes Seifenstück besser für die Umwelt ist.

Aber wenn Millionen Menschen diese kleinen Schritte machen, haben sie sehr wohl einen Effekt. Mit unseren Kaufentscheidungen können wir auch große Unternehmen dazu veranlassen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern und so zu einem positiven Wandel beizutragen.

Ein Beispiel für uns Eltern ist Procter & Gamble, die viele Haushaltsprodukte und mit Pampers die beliebteste Windelmarke Deutschlands herstellen.

Im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Pampers in Euskirchen wird nicht nur die Saugkraft der Windeln ständig verbessert, sondern auch immer nachhaltiger gearbeitet. Sehr viel Forschung geht dahin, die Einmalwindeln ökologischer herzustellen. Eine Pampers Windel wiegt heute nur noch halb so viel, wie zu der Zeit, als ich (auch schon mit Pampers!) gewickelt wurde – saugt aber Urin doppelt so gut auf.* Dadurch verursachen wir beim Wickeln mit Pampers 21 kg weniger Müll. Die Zellulose, die für die Windeln verwendet wird, stammt heute aus nachhaltigem Anbau.**

Auch die Windelverpackung ist komplett recyclebar*** (wir müssen sie dafür natürlich im Hausmüll entsorgen), und die gesamte Pampers-Produktion in Euskirchen läuft mit zertifiziertem Ökostrom.****

Mit Pampers werden während der Wickelzeit 21 Kilo Rohstoffe eingespart.

Mit Pampers werden während der Wickelzeit 21 Kilo Rohstoffe eingespart. Foto: PR

Nachhaltigkeit auf die Ohren

In unserer neuen Podcast-Folge “Nachhaltigkeit im Familienalltag” spricht unsere Echte-Mamas-Podcasterin Isabel mit P&G-Nachhaltigkeitsexpertin Dr. Katharina Marquardt darüber, wie Pampers Schritt für Schritt seinen ökologischen Fußabdruck verringert hat und zukünftig noch verkleinern will. Zudem gibt Isabel, selbst Mama eines fast 1-jährigen Sohnes, hilfreiche Tipps aus ihrem Familienalltag.

Schreibt uns mal – was macht ihr, um die Umwelt zu schonen? Was fällt euch schwer, was nicht? Wir sind immer dankbar für Tipps für den Familien-Alltag!

*In den vergangenen 30 Jahren konnte das Windelgewicht um 50 % reduziert und dabei die Saugfähigkeit verdoppelt werden. Für die Herstellung der Pampers Windeln, die ein Baby durchschnittlich während seiner Wickelzeit verbraucht, werden so 21 kg weniger Rohstoffe benötigt.

**Gilt nur für Produkte, die im Einzelhandel in Deutschland erhältlich sind.

***dort, wo es Recycling-Anlagen gibt.

****Zertifikate von Ökostrom durch Herkunftsnachweise (Guarantees of origin)

Alles rund ums erste Babyjahr.

Jennifer Meerkamp

Als Kind der 80er habe ich Kinderkassetten geliebt. Schnell war mir klar: Karla Kolumna ist immer dort, wo was los ist. Deswegen wollte ich Journalistin werden. Seit 2019 bin ich Mama und freue mich, heute Teil des Echte Mamas Teams zu sein und über Kinder zu schreiben. Die sind nämlich genau so spannend wie Schauspieler und Politiker.

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