Entgegen jeder ärztlichen Prognose: Schwerkranker Junge atmet auch ohne Maschinen

Manche Situationen sind für alle Beteiligten schrecklich und erfordern Entscheidungen, die niemand gerne treffen möchte.

Ein extremes Beispiel ist die Situation der Familie Evans aus Liverpool und den Ärzten, die ihren Sohn Alfie seit Dezember 2016 im Alder Hey Hospital behandeln.

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Alfie wird im Mai zwei Jahre alt. Sein Gehirn ist laut Ärzten durch eine noch nicht abschließend diagnostizierte Nervenkrankheit fast vollständig zerstört worden. Aus diesem Grund hatten sich die behandelnden Ärzte schon vor einiger Zeit entschieden, die lebenserhaltenden Maßnahmen für den kleinen Alfie abzustellen. Eine künstliche Verlängerung seines Leidens hatten sie als „unmenschlich“ bezeichnet.

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Alfies Eltern, Kate James und Thomas Evans, gingen über mehrere Instanzen gerichtlich gegen diesen Beschluss vor. Sie möchten ihren Sohn weiterhin am Leben lassen und hoffen darauf, dass ihm irgendwann geholfen werden kann.

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Nun hat auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte den Antrag der Eltern abgelehnt. Nach diesem Beschluss stellte das Krankenhauspersonal schließlich Alfies Beatmungsgerät ab.

Ein furchtbarer Moment für alle Anwesenden.

Doch dann geschah das Wunder: Alfie atmete selbstständig. Und zwar über neun Stunden lang. Danach wurde die Sauerstoffzufuhr zur Unterstützung wieder gestartet. Alfie atmet aber weiterhin selbstständig.

Wie es jetzt weitergeht mit Alfie, ist noch nicht klar.

Das Alder Hey Hospital will vorerst keine weiteren Neuigkeiten zum Zustand des Jungen veröffentlichen, um seine Privatsphäre zu schützen.

Bemerkenswert: Der Vatikan drängt auf eine Verlegung des Jungen nach Rom! Die vatikanische Kinderklinik Bambino Gesu teilte mit, dass ein medizinisches Team bereit steht, um Alfie heil von Liverpool nach Italien zu bringen. Sie möchten andere Behandlungsmöglichkeiten ausprobieren.


Vergangene Woche hatte Papst Franziskus Vater Thomas Evans bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz empfangen und sich anschließend für den Jungen eingesetzt. Er sprach sich dafür aus, dass die medizinische Behandlung des Jungen fortgesetzt wird.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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