Du willst schwanger werden? Dann sollte der zukünftige Papa häufig an die frische Luft

Keine Panik, dein Partner muss nicht bei jedem Mist-Wetter nach draußen.

Denn es geht in diesem Fall nicht speziell um frische Luft, sondern um die Sonne.

Wissenschaftler des University College Dublin haben nämlich folgendes herausgefunden: Männer, die vor der Schwangerschaft ausreichend mit Vitamin D versorgt waren, hatten fittere und größere Kinder, wenn diese fünf Jahre alt waren.

Und was wiederum hat Vitamin D mit der Sonne zu tun?

Der Körper kann Vitamin D nur bilden, wenn die UV-Strahlen der Sonne auf die Haut treffen. Das Vitamin ist lebenswichtig für den Aufbau von Muskeln und Skelett. Zwar kann jeder Mensch Vitamin D auch durch die Nahrung aufnehmen (z.B. durch Eier, Champignons oder Rinderleber) – allerdings nicht in ausreichenden Mengen. Deshalb leiden geschätzt rund 80 Prozent der Deutschen an Vitamin D-Mangel.

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Die Forscher fanden also heraus, dass sich eine gute väterliche Vitamin D-Versorgung positiv auf die Kinder auswirkte – unabhängig von der Situation bei der Mama (deren Vitamin D-Versorgung natürlich auch eine wichtige Rolle spielt).

„Ein Grund dafür könnte sein, dass sich der Vitamin-Status des Vaters irgendwie auf die Gesundheit, Qualiät und Funktion der Keimzellen auswirkt, die bei der Fortpflanzung eine Rolle spielen,“ so die Autoren der Studie.

Die Wissenschaftler analysierten dafür die Daten von 213 Vater-Kind-Paare aus der Lifeways Cross-Generation Cohort Study – einer einzigartigen Langzeit-Datenbank in Irland.

Doch aufgepasst, bevor du deinen Schatz jetzt in die pralle Sonne schickst:
UV-Strahlen sind leider auch verantwortlich für Sonnenbrand und Hautkrebs. Deshalb ist es am besten, nur früh morgens und abends Sonne zu tanken, wenn die Sonne schwächer ist. Und ansonsten immer einen hohen Lichtschutzfaktor zu tragen, zum Beispiel LSF 30 oder 50.

Auch an sonnenfreien Tagen bekommt die Haut übrigens UV-Strahlen ab, da diese durch die Wolken dringen. Wer also auch bei schlechterem Wetter an der frischen Luft ist, tut etwas für seine Vitamin-D-Produktion (und fügt der Haut eventuell Schaden zu – ein leider nicht lösbarer Konflikt).

P.S. Ob man ausreichend Vitamin D hat, kann der Hausarzt übrigens bei einem Bluttest feststellen. Ist man unterversorgt, kann er Vitamin D-Tabletten verschreiben.

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