Jedes Jahr warten wir hier in der Redaktion von Echte Mamas gespannt auf die Veröffentlichung der Listen mit den beliebtesten Babynamen des Jahres. Welche Vornamen bei Eltern auf den ersten zehn Plätzen liegen, ist immer wieder spannend. Bleibt alles beim Alten oder gibt es vielleicht neue Favoriten, mit denen wir nicht gerechnet haben? Bis die Top 10 feststehen, müssen wir uns allerdings noch ein bisschen in Geduld üben – und ihr leider auch.
Aber keine Sorge: Wir vertreiben euch die Wartezeit – mit einer etwas anderen Liste. Denn wir haben uns auf die Suche nach Vornamen gemacht, die 2026 (aus verschiedenen Gründen) out sind. Aber Achtung: Bitte (zumindest teilweise) mit einem Augenzwinkern sehen 😉
8 Mädchennamen, die 2026 out sind
Sophia, Emma, Emilia – das waren 2025 die beliebtesten Mädchennamen in Deutschland. Ob das auch in diesem Jahr so bleibt? Werden wir sehen! Aber welche Namen für Mädels sind 2026 out? Zu Beispiel diese hier:
1. Alexa
Eigentlich ein wirklich schöner Name – wäre da nicht der bekannte Sprachcomputer. „Alexa, mach das Licht aus!“, „Alexa, spiel den Song XY“, „Alexa, wie spät ist es?“
Die Reihe der Sprüche, die sich die Namensträgerinnen anhören müssen, lässt sich vermutlich fast endlos fortführen. Und das kann ganz schön nervig werden! Deshalb eine Top-Kandidatin auf unserer Out-Liste.
Übrigens: Unsere ehemalige Kollegin hat uns erzählt, wie es für sie ist, Alexa zu heißen.
2. Alice
Früher habe ich gedacht, wie schön! Denn bei dem Mädchennamen Alice musste ich jedes Mal an „Alice im Wunderland“ denken. Wer noch? Heute hat sich das allerdings geändert – leider! Denn statt des rosa Kaninchens verbinden viele damit heute eine Politikerin, die (viel zu) tief ins Blaue abgetaucht ist.
3. Greta
Retro-Namen waren und sind in den letzten Jahren bei vielen Eltern angesagt. Einer davon war Greta: ein kurzer Name, der nordisch klingt, niedlich und ein bisschen vintage. Und dann – kam Greta Thunberg. Ihr politischer Aktivismus und die teilweise eher fragwürdigen Aktionen und Aussagen sorgten nicht gerade für einen Aufschwung des Namens, ganz im Gegenteil!
4. Heidi
Ein eher altmodischer Mädchenname, der früher mit „Heidi aus den Bergen“ assoziiert wurde. Während jüngere Generationen vermutlich eher an „Germany’s next Topmodel“ denken. Aber ganz ehrlich: Der Name klingt heute einfach mehr nach älterem Semester als nach Grundschülerin.
5. Helene
Ein klassischer Mädchenname, der seit den 2000er eine echte Renaissance erlebt. Aber wer möchte schon sein Leben lang mit „Atemlos durch die Nacht“ begrüßt werden?
6. Karin
Zugegeben, der Name Karin stand in den letzten Jahren schon nicht unbedingt in den Top 10. Trotzdem möchten wir ihn an dieser Stelle noch einmal erwähnen – mit kleinem Gruß an Karin Prien, unsere Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Unterhaltsvorschuss kürzen und beim Elterngeld sparen – definitv out!
7. Mia
Seit 2007 ist der Name Mia durchgehend in den Top 10 der beliebtesten Mädchennamen, stand davon ganze achte Mal auf dem Spitzenplatz! Wenn ihr euch für eure Mädels also einen Namen wünscht, bei dem sich in der Kita nicht automatisch drei andere umdrehen, solltet ihr von diesem Namen lieber die Finger lassen.
8. Taylor
Falls du ein echter „Swiftie“ bist und mit dem Gedanken spielst, deine Tochter Taylor zu nennen – Shake it off! Denn bei uns in Deutschland gilt Taylor in den allermeisten Fällen als Jungenname, und auch der wird nicht besonders häufig vergeben. Hier findest du übrigens schöne Altternativen: Taylor Swift Vornamen: Die schönsten Ideen aus ihren Songs
8 Jungennamen, die 2026 out sind
Noah, Matteo, Elias – klingen alle wunderschön, oder? Kein Wunder also, dass diese drei Namen die Top 10 der beliebtesten Jungennamen 2025 angeführt haben. Aber auch hier stellt sich die Frage: Welche Jungennamen gehen dieses Jahr eigentlich gar nicht mehr? Wir hätten da ein paar Vorschläge:
1. Ben
Was bei den Mädchen Mia ist, ist bei den Jungen Ben. Von 2009 bis 2022 war der Name nämlich durchgehend in den Top 10., davon ganze neun Jahre am Stück auf Platz eins. Ehrlich gesagt war das schon vor ein paar Jahren ein Grund für mich, meinen Sohn nicht so zu nennen. Vielleicht in ein paar Jahren wieder, aber aktuell ist Ben für uns noch out.
2. Donald
Jaaa, zugegeben, der Name Donald kam in den letzten Jahren nicht unbedingt häufig vor, zumindest hier bei uns in Deutschland. Bis in die 90er dachten die meisten dabei vermutlich an die tollpatschige Comic-Ente. Heute denkt man eher an eine andere Figur, bei der man allerdings auch hofft, dass alles nur ein schlechter Scherz ist.
3. Elon
Früher war Elon einfach ein ungewöhnlicher Name. Heute verbindet man ihn mit einem Milliardär, der Raketen ins All schießt und regelmäßig Dinge sagt, bei denen man kurz überlegt, ob das Genialität, Satire oder einfach nur ein schlechter Witz sein soll.
4. Friedrich/Fritz(e)
Altdeutsche Jungennamen sind bei vielen Eltern (zu recht) wieder beliebt. Friedrich allerdings dürfte inzwischen ein kleines Imageproblem haben: Bei dem Namen denkt man inzwischen weniger an den eigenen Opa als an unseren Bundeskanzler Friedrich Merz. Und der hat dem Namen zwar zu neuer Bekanntheit verholfen – aber nicht unbedingt zu neuem Glanz.
5. Kevin
Wusstet ihr, das Kevin im Jahr 1991 auf Platz 1 der beliebtesten Jungennamen in Deutschland lag? Der Grund, na klar, der Kultfilm „Kevin – allein zu Haus“, der ein Jahr vorher in den Kinos startete. Allerdings ist seitdem viiiiel passiert – wir sagen nur „Kevinismus“. Deshalb: Wenn du als Kind der 90er überlegst, deinen Sohn Kevin zu nennen – denk vielleicht lieber noch mal darüber nach 😉
Übrigens: Auch Namensforscher Knud Bielefeld wunderte sich in einem Interview mit uns schon vor längerer Zeit darüber, dass immer noch Jungen ‚Kevin‘ genannt werden.”
6. Klaas
Norddeutsche Jungennamen sind bei vielen Eltern beliebt, und der Name Klaas gilt seit längerem als Geheimtipp, weil er relativ selten vergeben wird. Allerdings: Wer sein Kind heute noch Klaas nennt, riskiert, dass es sein Leben lang die gleiche Frage hört: Wo ist eigentlich Joko?
7. Stefan
Seine Hochphase hatte der Name Stefan in den 80er und 80er Jahren. Zugegeben – schon eine Weile her. Aber Retro-Namen sind schließlich wieder im Kommen! Bei Stefan muss zumindest ich allerdings immer an Stefan Raab denken. Früher ein ganz Großer, doch das Comeback verlief eher weniger erfolgreich. Und das Gleiche dürfte auch für den Namen gelten.
8. Thomas
Wer von euch erinnert sich noch an die „guten alten Zeiten“ mit den Fernsehabenden am Samstag bei „Wetten, dass…?“ Ich habe es geliebt! Und untrennbar damit verbunden war natürlich – Thomas Gottschalk. Mindestens genauso angesagt wie der Moderator war zu dieser Zeit sein Vorname. Inzwischen sind beide etwas in die Jahre gekommen, und die Ansichten des ehemaligen Moderators sind mindestens genauso eingestaubt wie der Vorname. Aber wir hätten da zwei gute Alternativen: Wie wäre es denn namenstechnisch mit Bill und Tom? 😉
Jetzt sind wir natürlich gespannt: Welche Vornamen sind für euch 2026 definitiv out? Schreibt uns eure Vorschläge mit samt Begründung in die Kommentare !
Bye-bye: Diese 16 Vornamen sind 2026 out
Von
Wiebke Tegtmeyer
14. September 2026