Fliegen mit Baby: Die besten Tipps für eine entspannte Reise

Die erste Reise mit Baby ist ganz schön aufregend. Und als frischgebackene Mama ist man vor Reiseantritt noch nervöser als ohnehin schon… Was tun, wenn der kleine Zwerg den ganzen Flug durchgehend brüllt, der Schnuller unter den Sitz des Vordermanns fällt und dir alle anderen böse Blicke zuwerfen? Aaargh!

Erst einmal: Tief durchatmen. Dir geht es genau wie den meisten Mamas – und das ist auch völlig normal. Aber: Fliegen mit Baby ist nicht so stressig, wie du jetzt denkst. Wir können dir natürlich nicht versprechen, dass alles so läuft wie geplant und dein kleiner Schatz den ganzen Flug verschläft. Mit unseren Tipps bist du aber bestens auf die Reise vorbereitet – egal, was auch passiert!

Unsere Checkliste für einen entspannten Flug mit Baby

  • Stille dein Baby während Start und Landung, dadurch findet ein automatischer Druckausgleich statt. Und wenn du Glück hast, schläft es dabei sogar direkt ein.
  • Packe dein Handgepäck so, dass du für wirklich alles gewappnet bist: Windeln, Wechselkleidung (auch für Dich), Snacks – und wichtig: Von allem mehr als du eigentlich brauchst.
  • Damit das Windelwechseln für euch beide möglichst einfach ist, packst du Windeln, Feuchttücher und einen extra Strampler in einen kleinen Beutel. Den kannst du dir, wenn du die Windel wechseln musst, direkt aus der großen Handgepäck-Tasche schnappen und auf die Toilette flitzen.
  • Die beste Zeit zum Fliegen ist die, zu der dein Baby zu Hause normalerweise schläft. Die Chancen sind so am größten, dass es auch während dem Fliegen die meiste Zeit schlummert.
  • Damit es sich auch im Flugzeug ein bisschen heimisch anfühlt und es schön gemütlich ist, packe die geliebte Kuscheldecke mit ein.
  • (Leichte!) Bücher und kleine Spielzeuge sind die beste Beschäftigung, falls deine kleine Nachteule nicht schlafen will.
  • Wenn ihr mit der Buchung früh genug dran seid, entscheidet euch für einen Sitzplatz mit extra Beinfreiheit. Dann hat dein Baby genug Platz um auf dem Boden zu spielen – vergiss nicht eine kleine Decke als Unterlage einzupacken.
  • Wenn dein Schatz sehr klein ist, sind Familienplätze die beste Wahl. Hier ist genug Raum für ein Bettchen, das an der Vorderwand montiert wird. Noch ein Hinweis: Fragt möglichst früh nach den Familienplätzen, die Anzahl ist sehr begrenzt.

Foto: Bigstock

  • Wenn die Familiensitze schon ausgebucht sind und du dich damit sicherer fühlst, kannst du den Babysitz fürs Auto mitnehmen. Meistens musst du dafür allerdings extra bezahlen. Sollte es aber mal zu Turbulenzen kommen, ist dein Baby auf jeden Fall sicher verpackt.
  • Eine Babytrage ist unverzichtbar. Es wird dir beim Fliegen vieles erleichtern: Du hast beide Hände frei. Und für euren Urlaub, vor allem bei Städtereisen, ist eine Trage auch total praktisch!
  • Feuchttücher sind sowieso immer ein Muss, natürlich auch beim Fliegen. Desinfizierende Feuchttücher sind super, um einmal alles abzuwischen, was im Flugzeug mit deinem Baby in Berührung kommt.
  • Wenn dein Schatz sehr geräuschempfindlich ist, dann lohnt sich die Investition in Babykopfhörer. Diese sind speziell für Babys (ab drei Monaten) entwickelt und sind dank eines weichen, elastischen Stirnband angenehm zu tragen.
  • Damit du während dem Fliegen im Optimalfall gar nicht die Windel wechseln musst, greife am besten zu einer Windel mit viel „Fassungsvermögen“, die extra für die Nacht ist.
  • Das Boarding startet und alle rennen zum geöffneten Gate? Genießt ihr doch lieber noch die letzte Zeit in „Freiheit“. Lass deinen kleinen Schatz noch etwas spielen und Quatsch machen – sobald ihr erstmal im Flugzeug seid, ist eure Bewegungsfreiheit erstmal ganz schön eingeschränkt.
  • Im Flugzeug alles beisammen zu halten kann manchmal gar nicht so einfach sein. Damit der Schnuller, einer der wichtigsten Flugbegleiter, nicht verloren geht, hab eine Schnullerkette dabei!

Und nicht Vergessen: Ein Tag geht auch irgendwann vorbei und es wartet ein entspannender Urlaub auf euch. Versuche an dein Baby nicht zu hohe Erwartungen zu haben, es muss sich nicht wie ein Erwachsener verhalten. Wenn dein kleiner Schatz weint, verhalte dich genau so, wie du es zu Hause auch tun würdest: Wippen, kuscheln, lesen, hin und her laufen, … und achte nicht auf böse Blicke von anderen! Du gibst dein Bestes und das machst du super!

 

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Wir danken Lisa Butschalowski für diesen Text!

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