Babykleidung richtig waschen: worauf du achten solltest

Wenn du ein Baby bekommst, steht deine Welt von einem auf den anderen Tag Kopf. Auf einiges stellen wir uns schon vorher ein. Etwa darauf, dass die Nächte erstmal kürzer werden. Dass jemand anderes ab sofort unseren Zeitplan bestimmt und wir ihn trotzdem lieben, wie sonst keinen Menschen auf der Welt. Andere Dinge wiederum merken wir erst, wenn wir Mama sind. Zum Beispiel, dass sich die Wäscheberge mit einem Baby in ungeahnte Höhen türmen. Hätte mir vorher jemand gesagt, wie oft man waschen muss, wenn man ein Baby hat – ich hätte es nicht geglaubt. Wie bitte kann ein so kleiner Wurm in so kurzer Zeit so viele Klamotten verbrauchen?!

Meine Waschmaschine steht nie still

Die Waschmaschine läuft bei uns zu Hause also im Dauerbetrieb. Aber: Welches Waschmittel benutzt man am besten für den riesigen Haufen von Bodys, Spucktüchern & Co.? Ich will natürlich keine Produkte verwenden, die die Haut meines Babys reizen könnten. Denn Babyhaut ist fünfmal (!) dünner als die Haut eines Erwachsenen und empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Da ihre Schutzbarriere noch nicht voll ausgebildet ist, können Bakterien, Keime und Schadstoffe leichter in die Haut eindringen – und raue Stoffe können ebenfalls leichter zu Reizungen und Rötungen führen.

Sensitives Waschmittel: perfekt für Babykleidung

Eine allgemeine Weichspüler- oder Waschmittel-Allergie gibt es zwar nicht, aber wenn das Kleine bereits Allergiker ist, können z.B. bestimme Inhaltsstoffe allergische Reaktionen hervorrufen. Was die Wäsche toll riechen lässt, kann für Allergiker zum Problem werden! Bei Babys sollten wir also auf Nummer sicher gehen und ein sensitives Waschmittel, wie etwa das neue Lenor Sensitiv, wählen. Es hat eine besonders sanfte Formulierung und ist damit speziell für empfindliche Haut entwickelt: Besonders verträglich und so nicht nur für Allergiker geeignet, sondern eben auch perfekt für zarte Babyhaut.

Tipp: Babykleidung vor dem ersten Tragen waschen

Babykleidung muss vor dem ersten Tragen immer mindestens einmal separat gewaschen werden, um mögliche Rückstände von Farbstoffen oder anderen Chemikalien auszuspülen. Das gilt selbst für schadstoffgeprüfte Textilien mit dem Öko-Tex Standard 100, da sie bei Transport und Lagerung mit Schadstoffen in Kontakt gekommen sein könnten. Wasche Babykleidung häufig – auch Spucke, Erbrochenes und Windelinhalt enthalten Keime. Es wird empfohlen, Babykleidung separat von der Kleidung anderer Familienmitglieder zu waschen, wobei das im Familienalltag oft schwer umzusetzen ist.

Ein guter Tipp: Second-Hand-Klamotten sind meist schon mehrfach gewaschen und enthalten in der Regel keine Schadstoffe mehr. Und so schnell, wie Babys aus ihren Sachen herauswachsen, sind die meist noch top in Schuss – und viel günstiger und nachhaltiger als neu gekaufte Sachen!

Jetzt geht es Flecken an den Kragen!

Für die meisten Babysachen reicht eine Waschtemperatur von 30 Grad. Nur Stoffwindeln, Bodys, Handtücher und Bettwäsche solltest du bei mindestens 60 Grad waschen, um alle Keime abzutöten. Auch die Lieblingskuscheltiere müssen regelmäßig in die Wäsche (Pflegeetikett beachten), am besten in einem Waschnetz oder Kissenbezug – dann gehen sie nicht so schnell kaputt.

So kriegst du fiese Flecken in den Griff:

  • Breiflecken wenn möglich nicht eintrocknen lassen und vorbehandeln: Einfach mit Gallseife oder etwas Flüssigwaschmittel einreiben, 1-2 Stunden einwirken lassen und dann wie gewohnt waschen.
  • Milch enthält viel Eiweiß – und das gerinnt bei hohen Temperaturen. Milchflecken deshalb nie mit heißem Wasser auswaschen, das macht sie nur noch hartnäckiger! Besser: Kurz in kaltem Wasser einlegen, dann mit Gallseife behandeln und anschließend in der Maschine waschen.
  • Spinatflecken rückst du mit Kartoffeln zu Leibe: Eine rohe Kartoffel halbieren und den Fleck damit einreiben. Mit lauwarmem Seifenwasser auswaschen und dann ganz normal waschen.
  • Helle Kleidung mit Flecken, die nach der Wäsche noch sichtbar sind (z.B. von Karottenbrei), kannst du in die pralle Sonne legen. Die UV-Strahlung bleicht den Fleck aus.
  • Grasflecken auf der Hose oder dem Shirt kannst du mit Butter bekämpfen: Damit den Fleck einreiben, dann mit Gallseife oder etwas Flüssigwaschmittel behandeln und schließlich mit heißem Wasser spülen. 

Bestimmte Weichspüler sind besonders für Babysachen geeignet

Immer wieder heißt es, dass für Babykleidung kein Weichspüler verwendet werden sollte, da er Allergien auslösen könne. Ein Gerücht, das sich hartnäckig hält. Doch tatsächlich können sie die Babyhaut sogar schützen, weil sie sich wie ein Schutzfilm um die Fasern von Textilien legen und sie glätten. Die Kleidung ist weniger rau und „kratzt“ so weniger an der Hautoberfläche – empfindliche Haut reagiert nämlich schon auf solche Kleinigkeiten mit gereizten Rötungen.

Es gibt inzwischen spezielle sensitive Weichspüler, die hypoallergen sind und keine Stoffe enthalten, die allergische Reaktionen auslösen können, wie den Weichspüler der neuen Lenor Sensitiv KollektionSolche hypoallergenen Weichspüler kannst du bedenkenlos für die Wäsche der Babysachen verwenden. Weiteres Plus für uns gestresste Mamas: Durch die Verwendung eines Weichspülers verkürzt sich die Trockenzeit der Wäsche und es entstehen weniger Falten in den Kleidungsstücken, das Bügeln geht leichter und die statische Aufladung wird reduziert.

So findest du die richtige sensitive Wäschepflege

Die Auswahl an sensitiven Waschmitteln und Weichspülern wird zunehmend größer. Achte beim Kauf darauf, dass die Produkte zertifiziert und geprüft sind. Wie zum Beispiel die neue Lenor Sensitiv Kollektion: Das schonende Waschmittel und der hypoallergene Weichspüler sind dermatologisch getestet und von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zertifiziert. Auch die ausgewählten Duftstoffe sind extra auf sensible (Baby)Haut abgestimmt.

Für Babyhaut ideal: Die Lenor Sensitiv-Produkte sind dermatologisch getestet und zertifiziert von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung.

Für Babyhaut ideal: Die Lenor Sensitiv-Produkte sind dermatologisch getestet und zertifiziert von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung.

Das Waschmittel reinigt schonend und pflegt dabei die Fasern der Kleidung, die mit zarter Haut in Berührung kommt – perfekt also für Babysachen. Es ist als All-in-1 Waschmittel PODS und in Flüssigform erhältlich.

PODS hatte ich bislang noch nie verwendet, dabei haben sie tatsächlich viele Vorteile: 1. Einfach in den hinteren Teil der leeren Trommel legen, Wäsche drauf. Fertig. 2. Die kleinen Kraftpakete sind mit genau der richtigen Menge Waschmittel für eine 5-Kilo-Wäsche vordosiert. 3. Sie schonen die Umwelt und die Maschine: Zu viel Waschmittel muss mit mehr Wasser ausgespült werden, und es kann sich außerdem nicht nur auf der Wäsche anlagern, sondern auch in der Maschine absetzen – ein häufiger Grund für Defekte. Für PODS spricht außerdem: Die Waschleistung ist auch bei niedrigen Temperaturen richtig gut, die wasserlösliche Hülle ist vollständig biologisch abbaubar (sie besteht aus Polyvinylalkohol, der beim Waschen auf natürliche Weise zerfällt und kein Mikroplastik enthält) und sie brauchen wenig Verpackungsmaterial. Wie die PODS basiert auch das Flüssigwaschmittel auf einer besonders sanften Formulierung: So können wir es bedenkenlos für die Kleidung unserer Kleinsten verwenden.

Wichtig: Waschmittel immer außerhalb der Reichweite deines Kindes aufbewahren

Die wohl wichtigste Regel beim Waschen lautet: Waschmittel und Weichspüler gehören, wie alle anderen Reinigungsmittel auch, nicht in Kinderhände. Deshalb müssen sie immer gut verschlossen und außerhalb der Reichweite unserer kleinen Mitbewohner aufbewahrt werden. Am besten in einem verschlossenen Schrank mit Kindersicherung oder in einem Regal ganz weit oben!

Vitesse Schleinig

Aus der Münchner Verlagswelt kam ich vor rund zehn Jahren in die Hamburger Online-Welt, wo ich seither texte, was die Tastatur hergibt. Das Leben mit meinem Mann und unserem 3-Jährigen nehme ich mit Humor, Liebe – und viel Yoga. Und ich bin überzeugt, dass aus willensstarken Kindern großartige Erwachsene werden. Ganz bestimmt!

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