Leben

Musste ein Baby sterben, weil seine Mutter mit dem Smartphone surfte?

Frau sitzt verzweifelt in der Badewanne.
Symbolbild! Foto: Bigstock

Wie der Mirror UK online berichtet, ertrank in Tel Aviv im vergangenen Jahr ein Baby in der Badewanne, obwohl seine Mama Kayla anwesend war.

Die 23-jährige Londonerin lebte mit ihrem Mann Ilhan und ihrer gemeinsamen, sechs Monate alten Tochter Naomi in der israelischen Stadt. Dort setzte sie Naomi in die Badewanne – und ging nach eigenen Angaben nur kurz auf die Toilette. Daher merkte sie erst zu spät, dass Naomi in Gefahr war. Als sie entdeckte, dass das Baby bewusstlos unter Wasser lag, rief sie den Notarzt.

Später im Krankenhaus fiel Naomi ins Koma und verstarb eine Woche später.

Die Polizei nahm Kayla fest und und überprüfte in diesem Zuge auch ihr Smartphone. Dabei wurde angeblich festgestellt, dass von dem Gerät aus in dem Zeitfenster, in dem Naomi unter Wasser geraten sein muss, Kaylas Facebook- und Instagram-Accounts aktiv waren.

Deswegen wird die Mama jetzt verdächtigt, sich während des Unglückszeitpunkts mehr auf ihr Smartphone als auf ihre Tochter im Bad konzentriert zu haben.

Aktuell wartet Kayla auf einen Gerichtstermin. Dort soll der Fall dann endlich abschließend geklärt werden. Wie der Mirror schreibt, könnte der Mutter eine Haftstrafe von bis zu neun Jahren drohen.

Ilhan und Kayla sind seid dem schrecklichen Schicksalsschlag getrennt.