Anzeige

„Ich habe mit meinem Sohn LEGO DUPLO getestet – und das sind meine Erfahrungen“

Foto: Echte Mamas

Für mich als Mama ist es ein wunderbares Gefühl, meine Kinder dabei zu beobachten, wie sie mit Begeisterung spielen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Mein Großer ist mit seinen fünf Jahren schon so weit, dass er die Sets von LEGO DUPLO alleine aufbauen kann. Bei meinem kleinen Sohn (2,5 Jahre), geht es momentan mit Bausteinen vor allem in die Höhe. Als Anreiz zum weiteren Spielen habe ich für ihn soeben das Set „Ausflug auf den Bauernhof“ besorgt. Es ist für Kinder von 2 bis 5 Jahren geeignet und passt so perfekt zu seiner akuten Baumeister-Phase. Außerdem liebt er momentan alles, was mit Tieren zu tun hat, und übt fleißig Tiergeräusche.

Beim gemeinsamen Spielen mit meinem Sohn möchte ich mit eigenen Augen sehen, ob wirklich stimmt, was Pädagogen behaupten: Kinder lernen beim Spielen viel mehr als wir glauben – und zwar ziemlich mühelos.

Der Traktor gehört zu einem 104-teiligen Set. Fotos: Echte Mamas / Nilay Pavlovic

Für mein kleines Spiele-Experiment habe ich mir die fünf folgenden Fragen gestellt und beantwortet:

1. Stimmt es wirklich, dass Kinder mit den Steinen die Feinmotorik schulen?

Nachdem wir zusammen die LEGO DUPLO-Packung aufgerissen hatten – dem kleinen Mann konnte es nicht schnell genug gehen – griff er direkt nach mehreren der bunten Steine. Und ups, schon lagen sie auf dem Boden! Dass fünf Steine nicht gleichzeitig in eine Hand passen, musste er als Allererstes lernen. Sobald er das aber raushatte und das Prinzip der passenden Steine verstand, konnte er intuitiv damit bauen. Seine kleinen Fäustchen hielten die Steine sicher fest und es gelang ihm auf Anhieb, die Steine übereinander zu stecken. Nach ein paar Minuten hatte er den ersten Turm fertig. Die nächsten Tage beobachtete ich, dass er schneller und zielstrebiger baute, je öfter er damit spielte.

2. Wie kreativ kann sich mein Sohn mit LEGO DUPLO austoben?

Mir fällt auf, dass mein Kleiner in seinem Alter die Bausteine noch nicht alleine nach Vorlage stecken kann. Es geht vom Vorstellungsvermögen und der Koordination noch nicht. Das stört ihn aber nicht im Geringsten. Ohne Aufforderung baut er sofort los – und zwar ganz, wie es ihm in den Sinn kommt. Wenn er merkt, dass ein Stein nicht passt, dann nimmt er wie selbstverständlich einen anderen. Innerhalb einer halben Stunde hat er fünf verschiedene nicht näher zu definierende Gebilde gebaut. Kreativer geht es beim Spielset „Ausflug auf den Bauernhof“ wirklich nicht: Der Weidezaun wird kurzerhand als Dachterrasse verwendet, die Tiere finden unter unserem Esstisch ihre Unterkunft.

Tolles Detail: Die Glocke an der Scheune kann mit einer Schnur bewegt werden. Foto: Echte Mamas / Nilay Pavlovic

3. Lernt mein Kind damit, sich zu konzentrieren und auch mal alleine zu spielen?

Ich gebe ja zu, dass ich mir folgendes Szenario erhoffe: Ich schlafe morgens eine Stunde länger, während meine Kinder gemeinsam spielen. Ganz so funktioniert es zwar noch nicht, aber ich merke, dass die Aufmerksamkeitsspanne meines Sohnes zunimmt, je länger und öfter er mit LEGO spielt. Auch beschäftigt er sich alleine mit dem Bausteinen, wenn ich bei ihm im Raum dabei bin. Die größte Freude mache ich ihm natürlich, wenn wir uns mit Papa und verschiedenen Spielesets am Wochenende gemeinsam auf dem Wohnzimmerboden versammeln. Da merke ich auch, wie gut der Kleine mir schon den richtigen Stein reicht, wenn ich sage „Bitte gib mir den länglichen, roten Steine da drüben.“

4. Hat mein Sohn auch langfristig was von LEGO DUPLO oder langweilt er sich?

Lustigerweise habe ich auf dem Dachboden selbst noch diverse Steine aus meiner Kindheit gefunden. LEGO DUPLO ist wirklich unverwüstbar – auch wenn die Steine mal quer durchs Zimmer fliegen. Und die Vielfalt an Bausteinen und Details wie Futtertränke und Heugabel! Normalerweise tendiere ich eher zu Holzspielzeug, aber ohne die Steine aus Hartplastik ist das Kinderzimmer nicht vorstellbar. Aus meiner Erfahrung mit meinem fünfjährigen Sohn kann ich sagen, dass er seit mindestens drei Jahren regelmäßig mit LEGO DUPLO spielt. Neben seinen Autos ist es das einzige Spielzeug, mit dem er sich fast täglich beschäftigt. Wenn meine Kinder einmal raus sind aus dem Alter, werde ich die Steine weiter verschenken.

Der bunte Hahn hat es meinem Sohn besonders angetan. Foto: Echte Mamas / Nilay Pavlovic

5. Schult das Spielzeug auch die sozialen Fähigkeiten? 

Mein Traum: Meine beiden Söhne, die friedlich miteinander spielen, statt sich gegenseitig das Spielzeug zu klauen. Natürlich ist das nur ein Wunschtraum, denn Streiten gehört unter Geschwistern dazu. Was ich aber wirklich toll finde: Als ich mit meinem Jüngsten auf dem Boden sitze und spiele, kommt sein großer Bruder hinzu, setzt sich direkt daneben und fängt auch an, zu bauen. Es sind so viele Steine da, dass sich die beiden auch nicht in die Quere kommen. Ein kleiner Glücksmoment im Alltag! Schließlich streiten sie sich um den bunten Hahn, bis der Kleine in Tränen ausbricht und der Große zwar mault, aber nachgibt. Streitigkeiten selbst lösen – das an sich ist doch schon eine soziale Kompetenz.

Übrigens: Wenn wir unterwegs sind, haben wir inzwischen immer einen Beutel voller Steine dabei. So ist der Kleine auf jeden Fall beschäftigt bzw. macht das Mitspielen auch uns Erwachsenen Spaß.