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Lernen durch Spielen: So wird dein Kind fit für die Zukunft

Ist es nicht faszinierend, wie instinktiv unsere Kinder Neues lernen? Schon als Säuglinge schauen sie gebannt auf unseren Mund, wenn wir mit ihnen sprechen oder ihnen etwas vorsingen. Dann versuchen sie, die Bewegungen mit ihrem Mund nachzuahmen und üben schon bald die ersten Laute, aus denen sich später die Sprache entwickelt.

Kaum haben sie gelernt, nach ihrem Greifling oder Mobile zu greifen, führen sie alles, was sie in die Händchen bekommen, zum Mund, um es mit der Zunge zu ertasten. Und können sie sich wenig später auf die Seite und den Bauch drehen, dauert es nicht mehr lange, bis sie krabbelnd und laufend ihre Welt erobern.

Und so geht es immer weiter. Kinder lernen beim Malen, Kneten, Rennen, Tanzen, Singen, Spielen mit Puppen, Autos oder dem Einkaufsladen. Jede Tätigkeit macht ihnen die Welt verständlicher und weckt neue Fähigkeiten in ihnen. Das wichtigste dabei: Spaß!

„Wir denken, dass Kinder beim Spielen lernen, wenn ihnen die Tätigkeit Freude macht und sie bedeutungsvoll ist, wenn sie aktiv involviert sind, mitdenken und dabei experimentieren können und eine soziale Interaktion stattfindet“, so die Experten der LEGO Foundation, die sich intensiv mit dem Lernen durch Spielen befassen.

Richtig! Ein zweiter Punkt ist beim spielerischen Lernen aber mindestens genauso wichtig: Altersgerechte Spiele und Herausforderungen.

Kinder lernen in Phasen

Was Kinder und Babys wann interessiert, scheint ihnen „eingepflanzt“ zu sein. Die Ärztin und Pädagogin Maria Montessori hat bei ihren Studien immer wieder beobachtet, dass Kinder sogenannte „sensible Phasen“ durchleben. Während dieser Phasen richtet sich ihr Interesse wie magisch angezogen auf bestimmte Lernbereiche.

Die Faszination eines Babys mit der Stimme der Mutter ist beispielsweise so eine Phase, die beim Kind die Basis fürs spätere Sprechen legt. „Eine weitere sehr wichtige Phase ist das Interesse am Bauen und Experimentieren,“ so die LEGO DUPLO-Experten. Kinder erfahren dabei etwas über erste physikalische Gesetze, Farben und Mengen und trainieren gleichzeitig die Feinmotorik. Deshalb macht das Spielen mit LEGO DUPLO Steinen nicht nur viel Spaß, sondern trainiert nebenbei wichtige Fähigkeiten.

Beim Spielen mit dem Set „Ausflug auf den Bauernhof“ von LEGO DUPLO lernen die Kinder nicht nur Tiere kennen, sondern schulen auch ihre motorischen Fahigkeiten beim Hausbau. Foto: PR

Ähnliche Phasen wie Maria Montessori beschreibt auch der Schweizer Kinderarzt Remo H. Largo in seinem Buchklassiker „Babyjahre“. Dort schildert er das wechselnde Spielverhalten von Kindern im Alter zwischen neun Monaten und 3,5 Jahren:

  • Ab etwa 9 Monaten lieben es Babys, Dinge in einen Behälter zu stecken und wieder auszuschütten. Als „Spielzeug“ genügen ihnen einfache Dinge wie Tupperware, Holzlöffel, Kastanien oder Sand.
  • Ab circa 15 Monaten, folgt eine Phase des Stapelns, dann des horizontalen Bauens – also des Bauens in die Breite.
  • Hat das Kind die Funktionen von Gegenständen wie etwa Kochtopf und Kochlöffel verstanden, folgt ab etwa 21 Monaten das sogenannte funktionelle Spiel, bei dem es zum Beispiel gern mit der Puppenküche spielt.
  • Die nächste Phase nach Remo H. Largo ist das repräsentative Spiel, bei dem das Kind Puppen oder Plüschtiere in sein Spiel integriert, die es füttert, kämmt oder anzieht.
  • So geht es immer weiter, bis schließlich ausgeklügelte Rollenspiele mit Dialogen folgen und Vorschulkinder sich für das Alphabet und die Zahlen zu interessieren beginnen.

Für uns Mamas bedeutet dies, dass wir unsere Kinder eigentlich nicht zum Spielen animieren brauchen. Sie wollen von sich aus Spielen und Lernen! Deshalb sollten wir ihnen keine Spiele aufzwingen, an denen sie offensichtlich (noch) kein Interesse haben. Viel besser: „Die Kinder gut beobachten und ihnen zum rechten Zeitpunkt das geeignete Spielzeug zur Verfügung stellen, mit dem sie ihr phasenabhängiges Interesse am besten ausleben können,“ so die Experten von LEGO DUPLO.

Draußen regnet’s oder ist es kalt? Von LEGO Duplo gibt es auch für drinnen einen Spielplatz. Die Steinebox mit großem Spielplatz“ macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für die Koordination und Kreativität. Foto: PR

Was Kinder beim Spielen für die Zukunft lernen

Spielend erfahren Kinder also ganz nebenbei auch die Freude am eigenen Lerntrieb. Und das ist in unserer Zeit wichtiger denn je. Unsere Kinder werden sich als Erwachsene in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts immer schneller umstellen und auf Neues einstellen müssen. Sie werden höchstwahrscheinlich nicht wie unsere Eltern oder wir ein Leben lang im selben Job arbeiten.

Stattdessen werden sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten weiter entwickeln müssen, um mit den neuen Arbeitswelten und Medien mithalten zu können. Kinder, die von Anfang an Freude am selbständigen Lernen entwickeln und sich selbst motivieren können, neue Herausforderungen anzunehmen, werden es deshalb später einmal wesentlich leichter haben.

LEGO DUPLO Sets wie die Dampfeisenbahn“ führen unsere Kleinen sehr einfach und mit viel Spaß an Kompetenzen wie lösungsorientiertes Denken, Kreativität und soziales Miteinander heran.

Wenn wir als Eltern unseren Kindern ein Spielen in diesem Sinne ermöglichen, geben wir ihnen viel mehr mit als nur kurzweilige Unterhaltung. Wir helfen ihnen, Spaß am Lernen zu entwickeln, der sie (hoffentlich) ein ganzes Leben lang begleitet und sie fit macht für das Leben von morgen.