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Meine neue Anti-Stress-Therapie: Spielen mit meiner Tochter

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„Manchmal erinnere ich mich wehmütig an meine Elternzeit. So viel Zeit mit meiner Tochter werde ich wohl nie wieder haben… Wenn wir morgens ganz gemächlich aufstanden, lag noch der ganze Tag vor uns. Viele Stunden zum Kuscheln, Lachen, Spazierengehen, Lesen und Spielen. Ich habe es so sehr genossen. Der Haushalt und alles andere ging irgendwie so nebenbei… oder war mir an manchen Tagen auch schlichtweg wurscht.

Und heute? Morgens ist an Spielen nicht zu denken, wir müssen sehen, dass wir irgendwie halbwegs pünktlich loskommen. Und wenn ich meine Tochter dann nachmittags aus der Kita hole, haben wir zwar noch ein paar Stunden zusammen, in denen wir miteinander spielen können. Theoretisch. Denn wenn ich ehrlich bin, gibt es ja immer viel zu tun. Und sobald wir zu Hause sind, bin ich in Gedanken oft bei der Wäsche, die ich noch aufhängen muss. Dem Klo, das dringend mal wieder geputzt werden müsste. Oder sogar noch bei der Arbeit, für die ich auch noch gut kurz was erledigen könnte… Und gar nicht so selten – mache ich das dann auch. Ich weiß nicht, wie oft meine Kleine von mir hört: „Schatz, ich komme gleich!“ oder „Ich muss nur noch kurz…“. Oder auch… „Ich kann doch nicht immer gleich springen!“ oder „Du muss eben auch mal gaaaaanz kurz alleine spielen!“

Und gefühlt ist dann langsam auch schon Zeit für das Abendessen. Und ich bin total gestresst, obwohl ich doch seit Stunden Feierabend habe.

Ah – schrecklich, oder??? Aber all das noch abends oder am Wochenende erledigen zu müssen, finde ich genauso blöd. Wo bleibt denn da die Zeit für mich?

Es ist wohl das Leben, dass man sich nicht 24 Stunden am Tag seinem Kind widmen kann. Aber es passiert in der Tat viel zu oft, dass ich meine Tochter nachmittags vertröste und unser gemeinsames Spielen wirklich viel zu kurz kommt. Manchmal merke ich das erst hinterher – und dann ist das schlechte Gewissen groß.

Ich weiß, ich bin nicht alleine damit… Es geht so vielen Eltern so. Wir alle würden ganz sicher so viel lieber mit unseren Kindern spielen – aber es gibt eben in unserer Erwachsenenwelt immer und immer etwas zu tun.

Ein total passendes Video dazu habe ich vom Spielehersteller „Hasbro Gaming“ gefunden:

Mir sind ehrlich gesagt die Tränen in die Augen gestiegen, weil ich mich so „ertappt“ gefühlt habe….

Das Video gehört zu der aktuellen Kampagne #Zeitfüruns von „Hasbro Gaming“. Angeregt von einer Familienstudie der AOK, in der fast die Hälfte der befragten Eltern angegeben hat, dass sie ständig im Stress sind, obwohl sie sich mehr Zeit mit der Familie wünschen, hat sich der Spielehersteller intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Denn gemeinsames Spielen macht einfach Spaß – und glücklich!

Wie wichtig diese gemeinsame Zeit ist, erklärt Buchautorin und Elterncoach Nicola Schmidt im Interview mit „Hasbro Gaming“: „Beim gemeinsamen Spielen können wir lernen, uns zu entspannen, einander zu vertrauen, miteinander zu arbeiten – oder auch Konflikte auszutragen oder Frustration auszuhalten. Bei kooperativen Spielen wächst die Familie zusammen. Außerdem lacht man ja oft auch beim gemeinsamen Spiel, was nachweislich ebenfalls die Bindung verstärkt. Spielen löst Spannungen – besonders körperliche Spiele können die Laune der ganzen Familie wieder heben!“

Kennt ihr das Twister-Spiel von „Hasbro Gaming“? Es ist soooo lustig!

Ja, das stimmt. Denn die Wochenenden, wenn wir ganz viel Zeit zum Spielen haben, sind einfach nur wunderschön. Nicht nur für meine Tochter, sondern genauso für mich. Wir kichern, wir kuscheln, wir unterhalten uns – und ich bin so entspannt wie selten.

Kann ich es nicht schaffen, dieses Gefühl auch in unseren Alltag zu retten? Auch, wenn wir wenig Zeit haben? Nicola Schmidt dazu: „Ideal wäre es, wenn wir eine Stunde am Tag gemeinsam spielen. Therapeuten empfehlen mindestens eine Stunde pro Woche. Dabei ist es wichtig, dass wir kindgeleitetes Spielen anbieten, dass also das Kind entscheiden darf, was gespielt wird. Es geht nicht um Regeln, es geht ja um Zusammenhalt.“

Eine Stunde am Tag! Eine kleine Stunde – und auch gerne etwas länger. Das nehme ich mir jetzt vor. Und freue mich schon richtig darauf. Denn ich liebe es natürlich, mit meiner Tochter zu spielen – und hasse es insgeheim zutiefst, den ganzen Tag etwas erledigen zu müssen. In der Elternzeit habe ich es doch auch geschafft, mal etwas liegen zu lassen. Fünf gerade sein zu lassen, wenn es um den Haushalt geht. Und es hat niemanden gestört.

Deswegen gönne ich mir ab heute meine tägliche Anti-Stress-Therapie: Das Spielen mit meiner kleinen Maus. Das verspreche ich meiner Tochter. Und mir. Und ich freue mich total darauf.“

Diese Geschichte ist in Zusammenarbeit mit Hasbro Gaming entstanden.