Leben

„Dein Kind wird noch bei dir liegen, wenn es ein Teenager ist.“

Foto: Bigstock

„Dein Kind wird noch bei dir liegen, wenn es ein Teenager ist.“

Wie oft haben wir Eltern mit Familienbett diesen Satz gehört. Manche können solche Einwände überhören, aber bei manchen Mamas hinterlassen solche Sätze klitzekleine Kratzer und Zweifel – was, wenn man doch falsch liegt mit so viel Liebe, so viel Verwöhnen?

Für all diejenigen gibt es diese wunderbare Geschichte, die die Fotografin Ashley Rose Fouts auf ihrer Facebookseite gepostet hat:

„Ich habe mein Baby in den Schlaf gekuschelt und geschaukelt seit er auf der Welt ist. Neulich erzählte ich einer Schwester in der Klinik davon. Sie meinte, sie hätte das gleiche gemacht, und jeder hat sie damals gewarnt, dass ihr Sohn auch als Teenager noch in ihrem Bett schlafen würde. Und dann meinte sie, vor ein paar Wochen sei ihr Sohn aus der Schule gekommen, furchtbar traurig. Er wollte nicht sprechen, ist einfach in sein Zimmer gegangen und hat die Musik angemacht, in sein Telefon getippt und geheult.

Die Mutter hat ihrem Sohn Zeit gegeben. Es wurde spät und sie ging ins Bett. Als sie das Licht ausmachen wollte, ging die Tür auf und ihr 15 Jahre alter Sohn kam ins Zimmer. Er legte sich neben sie ins Bett, legte seinen Kopf auf ihre Schulter, und fing an zu weinen. Er erzählte ihr alles über dieses Mädchen aus der Schule, das sein Herz gebrochen hatte, über seine Freunde, die ihn ausgelacht hatten und darüber, wie schlimm alles war.

Sie erzählte ihm vom ersten Mal, als ihr das Herz gebrochen wurde, über Freunde, die gemein waren, und dass sie ihn verstehen kann. Sie lagen stundenlang im Dunkeln und erzählten sich alles, bis er einschlief, in ihrem Bett, noch immer traurig, aber erleichtert. Sie schlief ein, noch immer traurig, denn er tat ihr so leid, aber erleichtert, weil sie über alles gesprochen hatten.

‚Siehst du‘, sagte sie, als sie mit ihrer Gesichte am Ende war, ‚ich hatte solche Angst, dass ich noch immer einen Teenager in meinem Bett haben würde, der mich noch immer nachts braucht, dass mir nie aufgefallen ist, wie wunderschön das eigentlich wäre.’“