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Unsere 10 besten Still-Tipps – von einer Hebamme und echten Mamas

Foto: Bigstock

Es ist für viele die innigste und schönste Zeit mit dem Baby, wenn es an der Brust trinkt. Und auch, wenn der Mama-Körper zum Stillen gemacht ist, ein Vollprofi ist niemand von Anfang an. Wir haben die 10 besten Still-Tipps gemeinsam mit Philips Avent, einer Hebamme und echten Mamas aus unserer Community zusammengetragen.

1. Die goldene erste Stunde nach der Geburt nutzen

Kaum auf der Welt, wird das Neugeborene nach der Brust suchen. Manche machen auf dem Bauch der Mutter richtige Krabbel-Bewegungen Richtung Nahrungsquelle. Es geht jetzt noch nicht wirklich darum, satt zu werden. Viel mehr ist es ein natürlicher Instinkt des Kindes. „Dem so gut wie möglich nachgeben, auch wenn man nach der Geburt natürlich fertig ist“, rät Hebamme Swantje Outzen aus Hamburg. Wichtig ist auch, dass Mama und Baby in dieser ersten Stunde so viel Ruhe wie möglich haben.

2. Seitengleich stillen – mit einem Haargummi

„Hm, mit welcher Brust habe ich das letzte Mal aufgehört? Wo muss ich jetzt anlegen?“ Die Still-Demenz lässt grüßen. Doch um Milchstau etc. vorzubeugen, sollten Mütter darauf achten, beide Brüste immer regelmäßig leer trinken zu lassen. Das schaffen aber nicht alle Babys bei jeder Mahlzeit. Normalerweise setzt man das Kind dann an der Brust an, die beim letzten Mal nicht ganz leer wurde. Aber war was die linke oder die rechte? Toller Tipp: Nach der Milch-Mahlzeit ein buntes Haargummi an das Handgelenk der Brust machen, mit der man aufgehört hat. Wem das nicht zu unromantisch ist, der wechselt stattdessen den Ehering von Hand zu Hand. Auch eine kleine Haarspange am BH-Träger verrät, wo als letztes gestillt wurde.

3. Die „Brust-Anschrei-Phase“ zum Positionswechsel nutzen

Schon mal von der „Brust-Anschrei-Phase“ gehört? Der Name sagt es schon, die Babys schimpfen dann bei jeder Mahlzeit gegen die Brust, wollen nur wenig oder gar nichts trinken und winden sich bei jedem Anlegen. „Manchmal liegt es daran, dass die Kinder gewachsen sind und sich zum Trinken plötzlich unnatürlich bewegen müssen,“ weiß Hebamme Outzen. „Sie müssen zum Beispiel den Kopf stark in den Nacken legen.“

Vielen Müttern hilft es dann, die Stillposition zu wechseln. Ob im Liegen oder mit dem Kinderkörper unter dem Arm (der sogenannte „Achselgriff“ oder „Baguette-Stellung): Die Position zu variieren hilft, die für Beide beste Position zu finden.

4. Öfter mal oben ohne gehen
Warum? Frische Luft tut schmerzenden und entzündeten Brustwarzen gut. Zuhause, wo man mit neuem Baby ja die meiste Zeit verbringt, sieht einen ja auch niemand. Wunden Warzen hilft, wenn sie mit etwas Muttermilch eingerieben werden und diese dann an der Luft trocknen können. Der Vorteil ist auch, dass in der Zeit kein Stoff über die Brustwarzen reibt. Das kann nämlich auch sehr weh tun.

5. Bezahlte Profi-Hilfe in Anspruch nehmen
Niemand muss die Mammut-Aufgabe „erste Zeit mit Baby“ alleine meistern! Die Nachsorge-Hebamme kommt nicht nur in den ersten Wochen regelmäßig, sondern ist zudem die gesamte Stillphase über Ansprechpartnerin. Die Krankenkasse übernimmt dafür in der Regel die Kosten. Außerdem gibt es in allen großen Städten und den meisten Regionen spezialisierte Still- oder Laktations-Beraterinnen, die bei kleinen und großen Problemen helfen können. Wer keine Hebamme gefunden hat, die nach Hause kommt, kann zu einer Wochenbettstunde in die Praxis kommen. Unbedingt Hilfe suchen, bevor man vorschnell mit dem Stillen aufhört!

In Still-Workshops erfährt man alles, was man beim Stillen wissen muss und kann auch persönliche Fragen stellen. Foto: Nilay Pavolvic

6. Gemeinsam Stillen
Wie schön, wenn man unter Gleichgesinnten ist. „In Stillgruppen oder Krabbelgruppen findet sich immer jemand, der auch gerade stillt und das gleiche Problem hat“, so die Hamburger Hebamme aus Erfahrung. Es tut gut, sich auszutauschen und zu hören, dass man mit wunden Brustwarzen, Milchstau oder der Beikosteinführung nicht alleine ist. Es gibt auch Stilltreffs, die von Hebammen oder Still-Beraterinnen betreut werden. Hier gibt es dann auch professionelle Tipps.

7. Hilfsmittel fürs Stillen nutzen 
Was gibt es nicht alles fürs Stillen: Stilleinlagen, Brusthütchen, Brustpflege-Thermopads, Brustwarzensalbe, Mehrwegbecher für Muttermilch, Neugeborenen-Fläschchen. Braucht man das alles? Man muss sich nicht das komplette Sammelsurium anschaffen, aber ohne geht’s auch nicht. Bis auf eine Milchpumpe sind die Utensilien keine riesige Anschaffung, so dass es sich lohnt, sie bei Problemen auszuprobieren.

Von Philips Avent gibt es zum Beispiel „Naturnah“-Flaschen, die besonders für Neugeborene geeignet sind. Foto: Bigstock

8. Mit Ernährungstricks die Milch sprudeln lassen

Plötzlich ist das Baby da und für ein ordentliches Mittagessen so gar keine Zeit? Gut, wenn man dann einfach nur an den Tiefkühler gehen muss und dort Vorgekochtes findet. Also schon in der Schwangerschaft an den Herd stellen und das Lieblingsessen vorbereiten und alles, was nicht schlecht wird, auf Vorrat einkaufen.Vielleicht sorgt auch der Partner oder die Oma dafür, dass man genug verschiedene und gute Nährstoffe aus Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch zu sich nimmt? Absolut wichtig: Jetzt auf gar keinen Fall Diät machen, das verringert die Milchproduktion.

Der ideale Kalorienbedarf in der Stillzeit hängt übrigens vom Gewicht, Alter, Körpergröße und Aktivitätsgrad ab, so Experten von Philips Avent. In den ersten sechs Monaten ist der durchschnittliche Energiebedarf für Frauen, die ausschließlich stillen, 2100 bis 2800 Kalorien pro Tag. Ab dem siebten Monat steigt der durchschnittliche Energiebedarf auf 2200 bis 2800 Kalorien pro Tag. Der leichte Anstieg geschieht, weil dass Baby jetzt größer ist und mehr Milch trinkt.

9. Vor lauter Hunger nicht den Durst vergessen

Du meinst, du hast Hunger? Verrückterweise verwechseln wir Menschen oft Durst mit Hunger. Wenn dein Magen zu einer außergewöhnlichen Zeit knurrt, trinke erstmal ein Glas Wasser. In der Stillzeit hat dein Körper einen erhöhten Wasserbedarf, da er schließlich Milch produzieren möchte. Wenn du nicht genug Milch für dein Baby hast, ist oft zu wenig Flüssigkeit der Grund. Cheers!

10. „Aua“ sagen, wenn dich das Kind beißt

Kommen mit etwa sechs Monaten die ersten Zähnchen, entscheiden sich viele fürs Abstillen. Wer das aber eigentlich nicht möchte und sich nur vor den spitzen Beißern fürchtet, braucht nicht aufzugeben. Oft probieren die Kleinen nur kurz ihre neuen Zähne an der Brustwarze aus. Nach ein paar Mal hören die meisten Babys mit dem Beißen wieder auf. Ein Versuch wert: Bei jedem Biss das Baby von der Brust nehmen und deutlich „Aua“ sagen. Bei manchen kommt die Botschaft durchaus an.

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Du wolltest schon immer mal eine Milchpumpe ausprobieren oder brauchst Stilleinlagen, Cool Pads & Co?

Dann haben wir hier einen tollen Deal parat:

Philips Avent gibt jetzt 20 Prozent auf sein Stillsortiment (ausgenommen Schnuller, Baby-Thermometer, Babyphones und Stillsets). Um zum Beispiel die „Ultra Comfort“-Milchpumpe von Philips Avent (siehe Foto) günstiger zu bekommen, musst du im Philips-Onlineshop nur den Rabattcode Whateverworksforyou eingeben. Mit im Set: eine „Naturnah“-Flasche, deren Mundstück den Brustwarzen nachempfunden ist. Die Aktion läuft bis zum 23. August 2018. Viel Spaß beim Auswählen!

Unter anderem gibt es jetzt die „Ultra Comfort“-Milchpumpe von Philips Avent mit 20 Prozent Rabatt. Foto: PR

Die Vorteile der Milchpumpe: Man kann sich beim Abpumpen zurücklehnen statt sich vorbeugen zu müssen. Der Aufsatz massiert die Brüste vor jedem Stillen, damit der Milchfluss gut ist. Und, na klar: Papa kann mit einem Fläschchen auch mal ran ans Kind – und die Mama hat eine Pause.