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Warum Stillen so wichtig ist – für dein Baby und dich!

Foto: Bigstock

Schon während der Schwangerschaft ist es für die meisten von uns eine große Umstellung, sich gesünder zu ernähren und auf Genussmittel zu verzichten. Nach der Schwangerschaft geht es weiter, denn Stillen und eine gute Milchbildung verlangen auch ein wenig Disziplin. Auf dem Plan:

Wenige oder keine blähenden sowie scharf gewürzten Lebensmittel, literweise Stilltee statt Bier oder Aperol Spritz, und anstelle von Pizza, Pommes und Schokolade besser viele Nährstoffe aus Gemüse und Vollkorn.

Doch es lohnt sich, Stillen zumindest zu probieren. Denn Stillen ist fast schon eine Zauberkraft und die Muttermilch der dazugehörige Zaubertrank, der deinem Baby quasi Superkräfte verleiht – und auch dir nach der Geburt weiterhilft.

Wie du stillst, ist dabei dir und deinem Baby überlassen. Probiere einfach verschiedene Stillpositionen aus oder pumpe mit einer Milchpumpe ab. Letztere hilft dir nicht nur, schmerzenden Brustwarzen vorzubeugen, sondern auch mal eine Pause einzulegen. Der Papa übernimmt dann bestimmt gerne. Gut zu wissen: Es gibt Fläschchen mit einem der Brustwarze nachempfundenen Sauger, um es deinem Baby möglichst einfach zu machen (z.B.  „Naturnah“-Flasche von Philips Avent).

Trotz all deiner Bemühungen klappt es mit dem Stillen nicht oder du kannst oder willst nicht stillen? Mache dir deswegen keine Sorgen, denn auch dein Baby wird groß und gesund werden. Auch wenn Stillen die beste Ernährung für Babys ist, gibt es gute Alternativen.

Stillen – die Vorteile für dein Baby

1. Alles drin, was dein Baby braucht

Muttermilch enthält eine unglaubliche Menge an entwicklungsfördernden Substanzen. Darunter Wachstumsfaktoren, Vitamine und sogar Antikörper, die deinem Neugeborenen in den ersten Wochen einen überaus wichtigen Schutz gegen Krankheiten bieten.

Dies ist wichtig, denn die Abwehrkräfte deines Babys sind noch nicht vollständig entwickelt, weshalb sich der kleine Körper schwer mit Krankheitserregern tut. Stillkinder leiden statistisch gesehen laut einer Philips Avent Studie seltener unter Magenentzündungen, Durchfall und Ohrenentzündungen.

2. Schutz vor Allergien

Stillen schützt dein Kind nicht nur vor Krankheiten, sondern langfristig auch vor Allergien. Beim Stillen überträgt die Mutter die Informationen ihres Immunsystems aufs Kind und damit auch ihren Schutz.

3. Bessere Zahngesundheit

Stillbabys sollen später weniger Probleme mit Karies haben, da die Muttermilch keine Saccharose, also Kristallzucker, enthält.

4. Fördert das Wachstum des Gehirns

Eine am US-amerikanischen St. Louis Kinderkrankenhaus durchgeführte Studie an Frühgeborenen konnte mittels MRT Scans feststellen, dass Frühchen, die zu mindestens 50 Prozent mit Muttermilch ernährt wurden, schneller ein größeres Hirnvolumen entwickelten. Dieses wiederum sei eng verknüpft mit der geistigen Entwicklung.

5. Gut für die sprachliche, motorische und geistige Entwicklung

Stillen fördert die Sprachentwicklung, Motorik und allgemeine geistige Entwicklung von Babys. Das konnte eine griechische Studie nachweisen, die 18 Monate alte Kleinkinder psychologisch untersuchen ließ und feststellte, dass die Ergebnisse bei den länger gestillten Kindern besser ausfielen. Grundlage der Untersuchung waren die sogenannten Bayley Scales, ein international angewandtes Instrument zur Überprüfung der frühkindlichen Entwicklung.

Foto: Echte Mamas

6. Keine Probleme mit Überfütterung und Übergewicht

Muttermilch ist stets in begrenzter Menge vorhanden, so dass du dein Baby beim Stillen nicht überfüttern kannst. Dein Körper produziert in der Regel exakt so viel Milch, wie dein Kind braucht, um satt zu werden. Übergewicht ist bei Stillkindern daher kein Thema.

Außerdem enthält deine Milch das Hormon Leptin, welches im Körper ein Sättigungsgefühl auslöst und eine Rolle beim Fettstoffwechsel spielt. So lernt dein Baby bereits an der Brust, die richtige Menge Nahrung aufzunehmen und kann zudem das Fett daraus besser verdauen.

7. Jederzeit der ideale Nährstoffmix

Mit der Muttermilch bekommt dein Baby immer perfekt ausgewogene Nährstoffe, denn die Zusammensetzung und Menge der Milch passt sich automatisch an den Bedarf deines Babys an. In den Tagen nach der Geburt bekommt es wenig, aber dafür sehr gehaltvolle Milch in Form des sogenannten Kolostrums. Diese Vormilch ist reich an Antikörpern und sehr leicht verdaulich, so dass der Darm des Neugeborenen nicht überfordert wird.

Auf die Vormilch folgt mit dem sogenannten Milcheinschuss die Muttermilch, welche sich in Menge und Zusammensetzung stets an äußere Gegebenheiten wie den Mengenbedarf deines Babys, die Tageszeit oder das Klima anpasst. So ist die Milch an heißen Tagen etwas dünner, damit dein Baby seinen Flüssigkeitshaushalt regulieren kann. Sie verändert sich auch, wenn dein Kind einmal krank ist und dadurch mehr oder weniger trinkt als sonst.

Stillen – die Vorteile für dich als Mama

1. Du sparst Zeit und Mühe

Du musst kein Milchpulver besorgen, ständig warmes Wasser mit dir herumtragen und keine Fläschchen zubereiten.

2. Du sparst Geld

Du sparst bis zu 900 Euro, die du durchschnittlich innerhalb eines Jahres für Fläschchennahrung ausgeben müsstest.

3. Stillen senkt dein Brustkrebs– und Gebärmutterkrebsrisiko

Du kannst dein Brustkrebsrisiko mindern, wenn du stillst – egal, ob du deinem Baby drei Monate oder zwei Jahre lang die Brust gibst. Das war das Ergebnis einer Studie der North Carolina Chapel Hill Universität.

Sie untersuchte gezielt Frauen aus Familien, in denen vermehrt Brustkrebserkrankungen vorkamen. Erkrankt nämlich die Mutter oder Schwester an Brustkrebs, ist das Risiko, selbst daran zu erkranken, erblich bedingt deutlich erhöht. Diejenigen Frauen, die in ihrem Leben Kinder gestillt hatten, konnten ihr Brustkrebsrisiko jedoch um 59 Prozent senken. Auch das Risiko für Gebärmutterkrebs sinkt durchs Stillen.

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4. Stillen macht glücklich und stärkt die Mutter-Kind-Bindung

Während dein Baby an deiner Brust trinkt, schüttet dein Körper das Hormon Oxytocin aus. Es sorgt dafür, dass wir uns ausgeglichen und gut fühlen. Durch diese körpereigene Droge bauen Still-Mamas außerdem schneller eine Bindung zu ihrem Baby auf, denn Oxytocin macht uns verliebt. So entsteht beim Stillen das einzigartige Band zwischen Mutter und Kind, das ein Leben lang bestehen bleibt.

5. Stillen fördert die Rückbildung 

Oxytocin hilft auch dabei, dass unsere Gebärmutter wieder auf ihre normale Größe zurückschrumpft. Es löst im Uterus nämlich kleine Kontraktionen aus, welche die Rückbildung beschleunigen und dich somit auch schneller wieder deiner „alten“ Figur näherbringen. Gleichzeitig wird dadurch ein Rückstau des Wochenflusses vorgebeugt und das Risiko einer möglichen Infektion gesenkt.

6. Stillen macht gelassener

Bei der Milchbildung spielt unter anderem das Hormon Prolaktin eine wichtige Rolle. Es hat außerdem einen tollen Nebeneffekt: Es macht dich gelassener gegenüber dem Alltagsstress und erleichtert so ein wenig die durchwachten Nächte und turbulenten Tage mit einem Neugeborenen.

Experten sind sich vor diesem Hintergrund einig, dass das Stillen die beste Art ist, einen Säugling zu ernähren. So empfehlen die Weltgesundheitsorganisation WHO, die nationale Stillkommission und die europäische Lebensmittelbehörde EFSA einstimmig, gesunde und reif geborene Babys bis zum vollendeten 6. Lebensmonat ausschließlich zu stillen.

Danach sind die meisten Babys bereit, Schritt für Schritt die Beikost zu entdecken – jedoch stets im eigenen Tempo und begleitet von zusätzlichen Stillmahlzeiten.

Du möchtest mehr zum Thema Stillen erfahren? Dann schaue bei Die Stillzeit von Philips Avent vorbei.