Leben

Motto der Stillwoche 2018: Warum Stillen in Babys erster Lebensstunde so wertvoll ist

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Kaum ist ein Baby geboren, in diesen magischen ersten Momenten des neuen Lebens, wird es versuchen, sich an die Brust seiner Mama anzudocken – und zu trinken. Und das ist etwas Wundervolles: Denn das Stillen in der ersten Lebensstunde ist unglaublich wertvoll für Mama und Kind.

Der direkte Hautkontakt direkt nach der Geburt hilft, die Körperfunktionen des Neugeborenen außerhalb des Mutterleibs zu stabilisieren. Zudem löst er hormonelle Veränderungen in der Mama aus, die die Milchbildung sowie die Mutter-Kind-Bindung fördern und somit den Grundstein für einen erfolgreichen Stillstart legen. Und: Die Produktion von Kolostrum, der Vormilch, wird durch das Stillen in der ersten Lebensstunde angeregt. Sie ist besonders reich an Nährstoffen und Antikörpern und gilt deshalb als „erste Impfung des Babys“.

Und deshalb ist das Motto der diesjährigen World Breast Feeding Week (Welt-Stillwoche) auch „Breastfeeding: Foundation of Life“ (Stillen: Grundlage des Lebens).

Die internationale Welt-Stillwoche wurde 1991 ins Leben gerufen, um ein größeres Bewusstsein für das Stillen zu schaffen. Seitdem wird sie in 120 Ländern der Welt begangen. Dieses Jahr findet sie vom 1. bis zum 7. August statt.

Dieses Jahr sollen die Aktionen das Augenmerk der Öffentlichkeit auf die Vorteile des Stillens in der ersten Lebensstunde lenken. Denn obwohl in den meisten Geburtskliniken bereits ein Umdenken stattfindet, gibt es immer noch Krankenhäuser, die das gerade geborene Baby zuerst zum Waschen, Wiegen etc. von der Mama entfernen – die Zeit, in der das erste Kennenlernen und Stillen stattfinden sollte. Und das ist nur ein Beispiel: Zum Thema Stillen von Anfang an gibt es noch viel aufzuklären.

Willkommen in der Welt-Stillwoche 2018!