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Zart wie eine Blüte, stark wie ein Löwe: Vornamen aus der Natur

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Eine der schönsten, aber auch wichtigsten Entscheidungen, die werdende Eltern treffen müssen: Wie soll unser Baby heißen? Denn dieser Name wird das Kind sein Leben lang begleiten. Manche Mamas und Papas mögen es ganz klassisch, andere lassen ihre eigenen Vorlieben einfließen, viele möchten unbedingt einen außergewöhnlichen Vornamen – allen gemeinsam ist aber die „Qual der Wahl“, vor der sie stehen.

Wer gerade auf der Suche nach Namens-Ideen ist, sollte sich einmal ganz bewusst in der Natur umschauen. Denn in allen Länder dieser Welt findet man tolle Vornamen, die von Tieren, Pflanzen oder anderen Schönheiten, die Mutter Erde zu bieten hat, inspiriert sind.

Hier unsere Favoriten:

Für Mädchen:

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Aurora – „Aurora Borealis“ heißen die wunderschönen Nordlichter, die bunt und spektakulär den Himmel erhellen. Zudem ist Aurora in der römischen Mythologie die Göttin der Morgenröte, die dem Sonnengott früh am Tag die Himmelspforten öffnet. Mystische Lichter und der zarte Beginn eines neuen Tages – ist das nicht eine wunderschöne Bedeutung für einen Vornamen?

Sole – Italienisch für Sonne. Perfekt für den kleinen Sonnenschein, der bald auf die Welt kommen wird, oder?

Fawn – Dieser außergewöhnliche Name klingt märchenhaft und elfengleich, oder? Im Englischen ist Fawn der Begriff für ein Rehkitz: Zart, etwas scheu und unschuldig.

Iris, Melissa, Viola, Dalia, Jasmin, Rosa… – Es gibt unzählige Namen, die von Blumen inspiriert sind. Manche davon sind uns sehr geläufig, manche sind eher selten. Aber es sind allesamt wirklich tolle Mädchennamen und wirken sehr weiblich.

Luna – „Der Mond“ oder „Die Mondanbeterin“. Der Mond fasziniert die Menschen seit jeher, er steht für Sehnsucht, Träume, Romantik… Auch Luna war schon in der römischen Mythologie zu finden, es war der Name der Göttin des Mondes.

Cerise – Klingt elegant, besonders und irgendwie so… französisch. Klar, denn in Frankreich heißt Cerise Kirsche. Ein toller Name!

Rubina / Ruby – Kommt aus dem Englischen und bedeutet Rubin. Der rote Edelstein ist ein kraftvoller, betörend schöner Namensgeber, oder?

 

Für Jungen:

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Leo/Leon/Leonis – Beliebte Vornamen, egal, in welcher Variante. Kein Wunder, sie klingen toll, sind zeitlos – und bedeuten Löwe oder Sohn des Löwen. Roarrr – genau das richtige für kleine Kerle, oder?

Tayfun – Ist hier der Name Programm? Wenn ja, dann wird der Kleine zum echt wilden Naturereignis: Taifun kommt aus dem Türkischen und bedeutet – man ahnt es schon – Wirbelsturm. Sicher ist zumindest: Ein besonderer, klangvoller Vorname.

Afon – Im walisischen „der Fluss“. Rein, ursprünglich, immer in Bewegung. Dieser Name ebnet den Weg in ein klares, aber aufregendes Leben und für einen starken Charakter.

Berlian – Indonesisch und malayisch für einen Kristall, Diamanten oder Brillanten. Exotisch und doch gut auszusprechen. Ein außergewöhnlicher Name, der auch im deutschsprachigen Raum gut funktioniert.

Jonas – Einer der beliebtesten Jungennamen der letzten Jahre. Was kaum einer weiß: Er kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „Taube“. Für Großstädter mag diese Übersetzung keine besonders verlockende sein – aber in der Geschichte galt die Taube als Hoffnungsträger und ein typisches Zeichen des Friedens. Und so gesehen ist die Bedeutung des Namens doch wieder etwas sehr Schönes, oder?

Tano – Kommt aus Afrika und ist an einen Fluss in Ghana angelehnt. Übrigens: Auch viele Italiener werden „Tano“ gerufen, hier aber als Abkürzung, wenn ihr Name auf -tano endet.

 

Dies sind nur ein paar Beispiele für Vornamen, die von der Natur inspiriert wurden. Ist es nicht eine wundervolle Idee, dass ein Kind die Schönheit unserer Erde in seinem Namen trägt?