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„Mamas, bitte lasst euch nicht so viel Zeit mit dem zweiten Kind.“

Foto: Bigstock

Wann ich das erste Mal ernsthaft über ein zweites Kind nachgedacht habe? Mein Sohn feierte gerade seinen ersten Geburtstag und der offizielle Übergang vom Baby zum Kleinkind rückte den Gedanken an ein weiteres Kind in den Vordergrund.

Allerdings stillte ich noch, wenn auch nur noch zum Einschlafen, und in vier Wochen sollte ich wieder in den Job einsteigen. Mein Mann wünschte sich schon immer ein zweites Kind, aber wir hatten nicht über den genauen Zeitpunkt gesprochen, an dem wir es wieder versuchen wollten.

Als wir es schließlich taten, beschlossen wir einvernehmlich, dass drei bis vier Jahre der beste Altersunterschied für unsere beiden Kinder wäre. Dann würde unser Sohn  in den Kindergarten gehen, wäre auf dem Weg trocken zu werden und könnte sich schon gut mitteilen. Auch würde er das Konzept eines Neuankömmlings in der Familie besser verstehen.

Ich nahm also 26 Monate die Babypille und setzte diese dann ab. Da war ich kurz vor meinem 36. Geburtstag. Zwei, drei, vier Monate vergingen. Ich bekam jedes Mal meine Tage, aber leider nicht so regelmäßig wie ich das mit Pille gewohnt war. Mein erster Check-up beim Frauenarzt ergab trotzdem, dass soweit alles ok war. Mein Zyklus müsse sich erst einpendeln, so mein Gynäkologe.

Doch statt sich einzupendeln, schlug er lieber aus. Meistens musste ich zwei bis fünf Tage länger auf meine Blutung warten, so dass ich verschiedene Male fälschlich glaubte, schwanger zu sein. So ging das fast ein Jahr lang. Ich war auf keinen Fall panisch, aber so langsam machte ich mir Gedanken um meine Fruchtbarkeit. Im Alter von 35 Jahren hat eine Frau im Schnitt schon drei bis vier Zyklen im Jahr, in denen kein Eisprung stattfindet – sie also nicht schwanger werden kann.

Die wichtigste Frage für mich: War ich noch fruchtbar (genug)?

Um diese Frage zu beantworten, ging ich zum Gynäkologen und ließ eine sog. Fruchtbarkeitsuntersuchung – bzw. einen Fertilitäts-Check – machen.

Dieser fand an meinem 5. bis 6. Zyklustag statt. Der Arzt schaute dabei per Ultraschall die Größe meiner Eierstöcke an (gut ist eine Durchmesser von rund 2 cm) und ihre Aktivität (ideal: fünf oder mehr Eibläschen). Auch das Bindegewebe meiner Eierstöcke wurde begutachtet. Hatten die Eibläschen genug Platz zum Wachsen?

Hatten sie! Alles war so, wie es sein sollte. Mir fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen.

Gleich am nächsten Tag bekam ich das Ergebnis meines Blut- bzw. Hormontests. Die Hormone FSH (Follikel stimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) hielten sich bei mir die Waage. Ein gutes Zeichen, dass sie noch ein funktionierendes Team waren.

Einer Schwangerschaft stand also nichts mehr im Weg. (Außer mein Mann hätte Probleme gehabt, aber auch seine Tests zeigten keine Auffälligkeiten). Ein paar Ratschläge hatte mein Arzt jedoch, um mein Glück nicht zu sehr herauszufordern.

Die Ratschläge meines Gynäkologen

Erwartungsgemäß sollte ich mich gesund ernähren, regelmäßig sanften Sport treiben und Stress reduzieren.

Ebenfalls sehr wichtig: Meinen Zyklus von nun an regelmäßig zu tracken, um auch wirklich meine fruchtbaren Tage zu erkennen.

Ich sprach mit meinen engsten Freundinnen über das Thema und googelte verschiendene Tracking-Methoden. Dabei stieß ich auf das Ava-Fruchtbarkeitsarmband.  Auf den ersten Blick schreckte mich der Preis von 249 Euro ab, doch da es sich um ein patentiertes Medizinprodukt handelt (mit der wichtigen FDA-Zulassung in den USA), wurde ich neugierig.

Das Ava-Armband trägt man nachts wie eine Uhr. Foto: privat

Am meisten sprach mit folgende Aussage an: „Ava erkennt mit einer Genauigkeit von 89 Prozent nachweislich 5,3 fruchtbare Tage pro Zyklus.“ Einen so weit gefassten Fruchtbarkeitszeitraum konnte ich bei keiner der alternativen Temperatur-Methoden finden.

Ich bestellte also das Armband und trug es wie vorgeschrieben jede Nacht. Am Morgen synchronisierte ich die Daten mit der Ava-App (für IOS und Android). Der Sensor an der Innenseite des Band maß verlässlich unter anderem Puls, Herzfrequenz, Haut- und Körpertemperatur, um meine fruchtbaren Tage zu bestimmen.

Der Sensor, der auf der Haut liegt und neun Parameter misst. Mit USB-Zugang. Foto: privat

Den Zeitraum zu kennen, in dem ich am wahrscheinlichsten schwanger werden konnte, gab mir Sicherheit. Klar, mein Mann und ich hatten jetzt Sex nach der Uhr, aber besser allemal als gezwungenermaßen die Häufigkeit zu erhöhen, um einen Treffer zu landen.

Nach weiteren neun Monaten wurde ich schwanger – auf natürlichem Weg und noch relativ entspannt. Unser erstes Kind war inzwischen vier Jahre alt, aber Hauptsache, wir hatten das mit dem Geschwisterchen noch hinbekommen.

Die Reaktionen von anderen Mamas

Freundinnen und Bekannte gratulierten mit ganz herzlich zu den Baby-News, auch wenn ich bei einigen einen traurigen Blick ausmachen konnte. Als wir ins Gespräch kamen, offenbarten sich mir nicht wenige 1-Kind-Mamas, dass sich mit der Schwangerwerden beim zweiten Kind zu kämpfen hatten. Und ich dachte immer, sie hatten sich für „nur“ ein Kind entscheiden.

Viele der Mamas waren wie ich Mitte/ Ende 30 und wollten nach dem zweiten Kind erst längerfristig in den Job zurück oder das erste Kind aus dem Gröbsten raushaben.

Natürlich ist die Fruchtbarkeit bei jeder Frau verschieden – und auch eine 38-Jährige oder ein Frau über 40 kann noch mit einem Streich schwanger werden. Aber das Risiko, dass es nicht mehr klappt, ist in diesem Alter höher.

Was ich tun würde, wenn ich es noch mal zu entscheiden hätte?

Ich würde es nach der ersten Schwangerschaft und dem ersten Babyjahr einfach darauf ankommen lassen und nicht mehr verhüten.

Job, Wohnung, Urlaub – alles im Leben kann man normalerweise selbst bestimmen. Ob aber der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, kann jede Frau nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussen.

Melanie aus Hamburg

Dieser Artikel wird von „Ava Women“ gesponsored. „Ava Women“ ist ein Armband, das deinen Zyklus und deine fruchtbaren Tage erkennt und anzeigt. Keine andere Tracker-Methode erkennt dein Fruchtbarkeitsfenster in Echtzeit und liefert auch noch Informationen über Schlafqualität, Stress und Ruhepuls.

Das Ava Armband ist hier erhältlich und kostet 249 Euro.

Und für Echte Mamas-Leserinnen gibt es 20 Euro Rabatt.

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