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Mein Sohn hat Neurodermitis und ohne tägliches Cremen würde er sehr leiden

Foto: Bigstock

Neurodermitis – klar, von der chronischen Hautkrankheit hatte ich schon vor der Geburt meines Sohnes gehört. Aber ich hatte eben nur davon gehört oder gelesen. Erst als mein Sohn auf der Welt war, kam ich wirklich mit der chronischen Hautkrankheit in Kontakt. Leider und das nicht zu wenig.

In den ersten Wochen nach der Geburt stimmte erst einfach alles. Okay, abgesehen von den schlaflosen Nächten und den 1000 Fragen, die ich plötzlich im Kopf hatte. Aber mein Sohn war ein ganz normales Baby, was uns auch unserer Hebamme freudig bestätigte. Mein Freund und ich schwebten auf Wolke sieben und waren für unser gesundes und rosiges Kind mehr als dankbar. Nichts deutete auf irgendwelche Probleme hin.

Erst in der Mitte des zweiten Monats fing unser Sohn sich plötzlich an zu kratzen. Wir bemerkten eine rote Stelle auf seiner Wange, die er immer wieder mit seinen Händen anfasste. Das passierte unbewusst und auch im Schlaf.

Mein Sohn und sein durch Neurodermitis ausgelöstes Exzem auf der Wange. Foto: privat

Wir waren sehr überrascht und auch etwas überfordert. Wir wussten nicht, was der rote Fleck bedeutete und wie wir reagieren sollten. Schließlich waren wir sehr vorsichtig, mit welchen Produkten unser Kind überhaupt in Berührung kam. Wir nutzten keine Cremes, Lotions oder Feuchttücher, badeten unser Baby selten und gaben dann auch nur ein paar Tropfen Mandelmilch ins Wasser.

Wir fingen an, ganz wenig Nachtkerzencreme auf die Stelle zu tupfen, aber sie wollte einfach nicht abheilen. Ganz im Gegenteil sogar, die Stelle wurde immer größer und gereizter.

Kurz darauf bin mit dem Kleinen zum Kinderarzt, der die Diagnose Neurodermitis stellte und mich aufklärte. Neurodermitis ist eine Hautkrankheit, die in Phasen – sog. Schüben – auftritt. Klare Zeichen sind gerötete, schuppige und juckende Haut ebenso wie Ekzeme vor allem im Bereich des Halses, der Armbeugen oder Kniekehlen. Die Veranlagung dafür wird vererbt. Die Haut von Neurodermitikern hat eine gestörte Schutzbarriere, so dass Reizstoffe und Allergene leichter eindringen können. Auch die Umwelt spielt eine Rolle.

Was für eine Schock-Diagnose! Doch wir waren nicht allein: Kinder leiden in der Tat sehr häufig unter Hautproblemen. Mittlerweile haben über über 10 Prozent der Babys weltweit Neurodermitis. Tendenz stark steigend.

„Mein armes, kleines Baby,“ dachte ich. „Wie kann ich dir nur helfen?“

Der Kinderarzt hatte eine gute und eine schlechte Nachricht für mich. Die gute: Die Hautreizungen bei meinem Sohn treten nicht großflächig auf. Und wenn die Krankheit so früh auftritt, sind die Chancen sehr hoch, dass sie sich bis zur Einschulung stark bessert oder sogar ganz verschwindet. Die schlechte: Der Weg dorthin ist beschwerlich.

Um auf Nummer sicher zu gehen, dass unser Sohn wirklich unter Neurodermitis litt, ließ der Arzt noch einen Allergietest durchführen. Das Ergebnis war negativ, was mich natürlich erleichterte. Aber bis zur absolut sicheren Diagnose vergingen noch einige Wochen. Die Stelle auf der Wange meines Sohnes war mittlerweile eine offene Wunde. Dazu fielen uns immer weitere Rötungen auf seinem Körper auf.

Wir waren so verzweifelt, dass wir unserem Sohn tagsüber und nachts Socken über die Hände stülpten, damit er seine Haut nicht aufkratzen konnte. Und auf Anraten unseres Kinderarztes cremten wir fleißig mit einer eigens angemischten Creme ein.

Als das alles nichts half, mussten wir die große Stelle auf der Wange schließlich mit einer Kortisoncreme behandeln. Ich hatte mich tagelang gegen dieses Mittel gewehrt und hin und her überlegt, aber es half einfach nichts Anderes. Zum Glück verschwand die Stelle auf der Wange schon nach wenigen Tagen. Aber eine Kortisontherapie ist auf keinen Fall eine Dauerlösung.

Deswegen fingen wir an, die geheilte Haut noch gewissenhafter zu pflegen, um Schüben vorzubeugen bzw. die Abstände zwischen den Schüben zu verlängern. 

Unser Arzt empfahl uns die Pflege-Serie „AtopiControl“ von Eucerin. Die Produkte sind für Kinder und Babys mit Neurodermitis ab drei Monaten gut verträglich (das „Anti-Juckreiz Spray“ geht ab drei Jahren). Die „AtopiControl Akutpflege Creme“ zum Beispiel ist – wie der Name schon sagt – für die Phase der akuten Schübe. Die „AtopiControl Lotion“ dagegen wird in der Zeit verwendet, in der die Haut mehr oder weniger Ruhe gibt. Es ist bewiesen, dass eine auf die Krankheit abgestimmte Pflege die Phasen zwischen den Schüben verlängern kann.

Die „AtopiControl“-Creme von Eucerin verträgt mein Sohn gut. Foto: Echte Mamas

Neurodermitis-Pflege wie die von Eucerin stärkt den „löchrigen“ Hautschutzmantel und mildert Spannungsgefühle und Juckreiz – unter anderem mit gesunden Fettsäuren (Omega-6-Fettsäuren, Nachtkerzensamenöl, Traubenkernöl und Licochalcone A, ein Abwehrstoff aus der chinesischen Süßholzwurzel), die die Rötung und Entzündung lindern. Sie ist frei von Duftstoffen, Farbstoffen und Parabenen.

Bis heute haben wir uns an die Empfehlung des Arztes gehalten. Unser Sohn ist inzwischen fast drei Jahre alt, und wir müssen seine Haut immer noch täglich eincremen, damit es gar nicht erst zu roten Stellen und Reizungen kommt. Wenn er trotz der Pflege manchmal eine offene Stelle entwickelt, wenden wir ein bis zwei Tage wieder eine Kortisoncreme an. Aber das passiert glücklicherweise nicht sehr oft.

Wir sind nach fast drei Jahren Neurodermitis sehr geübt und können schnell einschätzen, wie es der Haut unseres Sohnes geht. Wir wissen zum Beispiel, dass es seiner Haut im Sommer viel besser geht als im Winter, weil die Luft an sich nicht so trocken ist.

Das Wichtigste ist und bleibt aber, das wir seine Haut täglich gut eincremen. Denn in diesem Fall gilt: Viel hilft viel.