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Die besten Schlaflieder für dein Baby – erprobt von echten Mamas!

Foto: Bigstock

Seit jeher und auf der ganzen Welt werden Babys in den Schlaf gesungen. Dabei ist es ganz egal, ob wir mit einer ausgebildeten Singstimme, einem total schiefen Organ oder irgendetwas dazwischen trällern – unser Schatz liebt es.

Denn so klein er auch noch sein mag, seine Mama erkennt er auch am Klang ihrer Stimme. Und allein das schenkt schon viel Geborgenheit.

Typische Wiegenlieder haben zudem einen gleichmäßigen Rhythmus, einfache Melodien und häufige Wortwiederholungen, die sich reimen. Das vermittelt Ruhe und gibt einem Baby Halt.

Und Gute-Nacht-Lieder machen unser Kind clever! Die Klänge lassen neue Vernetzungen der Nervenzellen im Gehirn entstehen. Die Fähigkeit, etwas zu hören, macht also schlau. Darüber hinaus ist sie eine wesentliche Grundlage fürs Sprechenlernen.

Ist verstanden, liebe Experten, ab heute singen wir. Wie übrigens viele Mamas, auch aus unser Community. Allerdings schwören nicht alle von ihnen auf die Klassiker, wie wir gerade lesen konnten.

Die ungewöhnlichsten, aber wirkungsvollen (schnarch…) Tipps unserer echten Mamas können wir euch natürlich nicht vorenthalten. Einfach mal ausprobieren!

Da gibt es die Film-Fans unter den Mama-Kind-Paaren:

„Ich singe ein japanisches Anime-Lied auf Deutsch übersetzt, das ist so schön. Ich liebe es einfach.“

Dir gehört mein Herz (Tarzan), Let it go (die Eiskönigin) und Farbenspiel des Winds (Pocahontas).

Oder die, denen die Saison (fast) egal ist:

„Unser Sohn steht total auf Schneeflöckchen…ich hoffe das hat sich bis zum Sommer erledigt.“

„Schneeflöckchen. Auch im Sommer. Das war das einzige Lied, das ihn beruhigt hat.“

Last Christmas. Das einzige Lied, das sie schnell runterbringt und beruhigt.“

Manche Mamas greifen auf große Klassiker der Musik-Geschichte zurück:

„Wir summen von den Beatles: Hey Jude

Sailing von Rod Stewart

Es gibt aber auch Glückspilz-Mamas, die mit ihrem eigenen Musik-Geschmack zum Ziel kommen:

Engel von Rammstein

Ed Sheeran. Perfekt.“

„Meiner schläft nur mit R´n´B ein.“

„Den Imperial March (Star Wars). Da beruhigt sich mein kleiner Mann total schnell!“

„Von Geburt an singe und summe ich ausschließlich Green Day Songs, Disneyfilm-Lieder und Oldies aus meiner Kindheit für meinen Kleinen. Mein Sohnemann findet es super.“

Wir wissen, wie es ist, wenn das Kleine nicht schlafen will. Man würde alles tun bzw. singen. Wie diese Mamas und Papas:

„Papa summt nach wie vor die Nationalhymne und ich habe mich immer gefragt, wieso sie so schnell bei ihm einschläft.“

Es gibt kein Bier auf Hawaii.“

„Ich habe einmal, als ich todmüde war, für sie ,Ich bin Star holt mich hier raus` gesummt, weil mir nichts anderes einfiel…  und seitdem klappt nur das.

Und wer nicht singen mag… muss tanzen. Auch eine herrliche Idee von dieser Mama:

„Da ich sie grundsätzlich in den Schlaf tanze abends, läuft nebenbei Deichkind oder AnnenMayKantereit. Wenn ich singen würde, würde sie nie schlafen.“

Übrigens sagen Wissenschaftler, dass Babys das Singen von Wiegenliedern noch intensiver erleben, wenn sie dabei im Arm oder in einer Wiege sanft im Takt hin- und hergeschuckelt werden. Wie das allerdings bei dem Gute-Nacht-Lied von Rammstein aussehen würde – das würde uns wirklich brennend interessieren!