Leben

Wie Singen bei postnataler Depression besser helfen kann als andere Mittel

Foto: unplash by mmpr

Für manche Mamas tut sich nach der Geburt ein riesiges schwarzes Loch auf.

Postnatale Depression wird diese Zustand der Verzweiflung, Angst und Wut genannt, der schlimmer ist als ein „normales“ Stimmungstief.

Um betroffenen Mamas zu helfen, haben Wissenschaftler des Imperial College of Music jetzt verschiedene Methoden der Schmerzlinderung miteinander verglichen:

Sie teilten 134 Mama, die vom Baby-Blues betroffen waren, in drei Gruppen: Die erste Gruppe traf sich und spielte mit ihren Kindern. Die zweite Gruppe sang gemeinsam (Kinder-)Lieder. Und die dritte Gruppe nahm Antidepressiva und machte geistige Übungen.

Das überraschende Ergebnis: 

Zwar erholten sich alle Frauen im Rahmen der 10-Wochen-dauernden Studie, aber die Mamas mit den gemeinsamen Gesangstunden machten am schnellsten Fortschritte.

In den ersten sechs Wochen berichteten die Frauen bereits von einem 35-prozentigen Rückgang bei ihren depressiven Symptomen, wie die BBC berichtete. Die Ergebnisse in den anderen beiden Gruppen waren hingegen nicht ganz so gut, aber ähnlich.

Unter diesem Gesichtspunkt wären doch Mutter-Kind-Kurse wie „Babysingen“ tolle, neue Angebote.