Kinder

„Ich hasse meine Kinder!“ Fürchterlichste Eltern-Geständnisse in Geheimnis-App!

unsplash / ben white

Whisper ist eine App, die es bereits seit 2013 gibt. Hierzulande ist sie nicht sonderlich bekannt.

Die Nutzer können dort „anonym“ Geheimnisse teilen – und ja, Eltern und Verbraucherschützer warnen davor.

Immer wieder fasst das Unternehmen Geheimnisse zu verschiedenen Themenbereichen zusammen und veröffentlicht sie. Aktuell macht Whisper so Schlagzeilen, weil es schier unglaubliche angebliche Zitate von Eltern publizierte.

Es sind kurze Sätze, die einem einen Schauer über den Rücken jagen: „Ich hasse meine Tochter. Sie ist so sehr wie ich, dass ich sie nicht ausstehen kann. Es gibt Tage, an denen ich sie weggeben will. Sie ist sieben.“

Und das ist noch eines der harmloseren Geständnisse! Es geht noch schlimmer: „Ich hasse meine Kinder. Egal, wie viel ich ihnen beibringe, sie haben keinen Intellekt. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich keine Mutter werden.“

Das ist schon schwer zu ertragen, wenn man es nur lesen muss!

Es weckt in wohl jedem Menschen mit Gefühlen das Bedürfnis, diese Personen ausfindig zu machen und deren Kinder ganz doll in den Arm zu nehmen – und von dort wegzuholen!

#regrettingmotherhood – das war und ist in Deutschland ja seit 2015 ein Thema, als eine israelische Soziologin eine Studie dazu veröffentlichte. Darin ging es um Mütter, die es bereuen, Mütter geworden zu sein. Von ihnen gibt es mehr, als man meint und unter ihnen sind auch Promis wie Sängerin Adele.

Obwohl sie sich manchmal ihre alte Freiheit zurückwünschen, lieben diese Frauen ihre Kinder, wie sie betonen. Und auch all die anderen, mutigen Mamas, die nicht nur die schönen Seiten am Eltern-Dasein zeigen, sondern auch offen und ehrlich über ihre Erschöpfung, ihre Frustrationen oder sogar Depressionen sprechen, machen ganz deutlich: Die Liebe zu den Kindern ist immer da. Auch, wenn man sie in manchen Momenten an die Wand klatschen möchte.

Umso fürchterlicher ist es, sich weiter Whisper-Zitate durchzulesen. Hier darum nur noch drei Beispiele:

  • „Manchmal fühle ich mich, als würde ich meine Kinder hassen. Wahrscheinlich ist das so, weil sie meinem Ex-Mann so ähnlich sind, dass mir davon übel wird.“
  • „Ich hasse es, das zuzugeben, aber ich hasse meine Kinder. Es fühlt sich an, als hielten sie mich in einem Leben gefangen, dass ich niemals wollte. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zum letzten Mal glücklich war.“
  • „Ich weiß, dass es falsch ist, aber ich hasse meine Tochter und meinen Sohn so sehr. Ich gebe ihnen alles, was sie wollen, aber sie sind so undankbar. Ich hätte sie zur Adoption freigeben sollen.“

Uns fehlen die Worte, wir sind schockiert und haben es nicht geschafft, noch mehr von diesen Geheimnissen zu lesen. Wir hoffen sehr, dass das „nur“ eine verrückte Aktion ist, um den Bekanntheitsgrad der App zu steigern und die meisten dieser Geschichten ausgedacht oder übertrieben. Oder dass sich diese Eltern schnellstmöglich zum nächsten Psychologen begeben.