20 Monate Klinik, Herztransplantation: Nun bekommt Clarissa (3) das schönste Ostergeschenk

Diese Oster-Geschichte macht glücklich: Die schwerkranke Clarissa aus Berlin-Pankow bekommt durch eine Herztransplantation nicht nur ein neues Herz, sondern darf nach 1,5 (!) langen Jahren im Krankenhaus endlich nach Hause – rechtzeitig zu Ostern!

Hier erzählt das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) die Geschichte von Clarissas Rettung:

Clarissa kommt im April 2014 als Zwillingskind zur Welt. Schon während der Schwangerschaft wurde bei ihr ein schwerer Herzfehler festgestellt. Ihr Bruder dagegen kommt gesund auf die Welt.

Zunächst führt Clarissa mit ihren Eltern Enrico und Nadine E. ein normales Leben zu Hause. Doch im Juli 2016 verschlechtert sich ihr Zustand plötzlich dramatisch. Sie ist gerade bei ihrer Oma, als sie zusammenklappt.

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Notarzt, Krankenwagen, Krankenhaus: Die Kleine muss wiederbelebt werden und wird am nächsten Tag mit dem Rettungshubschrauber ans Deutsche Herzzentrum Berlin geflogen. Wochenlang wissen die Ärzte nicht, ob das Mädchen überleben wird.

Clarissa wird schließlich operiert. Der Eingriff ist sehr kompliziert, aber er gelingt. Erst weiß niemand, wie sich das fehlgebildete Herz entwickelt bzw. wie lange es durchhält. Doch ziemlich schnell wird klar, dass sie Clarissas Herz nicht mehr erholen wird.

Das Mädchen muss nach der OP an ein Kunstherz angeschlossen werden – eine mechanische Kreislaufpumpe –  und in der Klinik verbleiben. Ab jetzt kommen zwei fingerdicke Schläuche aus ihrem Körper, die mit einer künstlichen Pumpe verbunden sind, die ungefähr so groß ist wie ein kleiner Kühlschrank.

Ihre einzige Rettung: eine Herztransplantation. Doch Spendenherze sind rar.

Monatelang pendeln ihre Eltern wischen dem Herzzentrum und ihrem Zuhause hin und her. Denn Zuhause müssen sie sich um Clarissas Zwillingsbruder und den älteren Brunder kümmern. Sie haben immer die Angst im Nacken, dass der Zustand ihrer Tochter sich verschlechtern könnte, bevor es zur Herztransplantation kommen kann.

Sie hoffen, dass irgendwann der ersehnte Anruf wegen des Spendenherzes kommt. Sie müssen über ein Jahr warten.

Als es Winter wird, fragt Mutter Nadine ihre Tochter, was sie sich zu Weihnachten wünscht:   Clarissa wünscht sich nur eines: „Mama, ich will nur endlich ein neues Herz“.

Irgendwann kommt tatsächlich der Anruf: „Ich habe geweint, gelacht, geschrien – alles durcheinander“, erzählt Nadine E., der bei aller Freude und Hoffnung für ihre Tochter auch weiß, dass dafür irgendwo in Europa ein Kind sein Leben gelassen hat.

Das Herz passt, es ist gesund, Clarissa übersteht die Herztransplation. Sie muss danach Medikamente nehmen, damit ihr Körper das neue Organ nicht abstößt, und auch noch für ein paar Monate einen Mundschutz tragen.

Bevor sie entlassen werden kann, vergehen weitere drei Monate. 20 Monate insgesamt! Auch wenn die Sehnsucht nach ihrem Zuhause inzwischen riesig ist, geht es ihr in der Klinik den Umständen entsprechend gut. Sie hat Freundschaft mit einigen der Schwestern und Ärzte geschlossen.

Nadine E. sagt heute: „Obwohl wir natürlich nur so selten wie möglich wiederkommen wollen – das DHZB wird für Clarissa immer ein zweites Zuhause bleiben.“

Endlich: Das Team kann die kleine Clarissa nach Hause verabschieden – pünktlich zu Ostern.

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